4 Tipps für mehr Kundenzufriedenheit durch Online-Feedback

Tags : , , , ,

Wer als Unternehmer weiß, was die Kunden über die eigenen Produkte und Dienstleistungen denken, kann nicht nur die Qualität seiner Leistungen verbessern, sondern erhält auch wichtige Informationen über mögliche zukünftige Produkt- und Dienstleistungen. Regelmäßiges Feedback freut auch die Kunden: Sie fühlen sich und ihre Meinung ernst genommen. Dabei reicht es nicht aus, lediglich ein Formular auf der Website bereitzustellen, in das die Kunden ihre Meinung eintragen können. Hier sind einfache 4 Vorschläge, wie man kostengünstig Feedback erhält, um die Kundenzufriedenheit dauerhaft zu steigern.

.

1. Führe eine Online-Umfrage durch

.

 Hat man die E-Mail-Adressen seiner Kunden, kann man mit einer Online-Umfrage innerhalb kürzester Zeit an eine Vielzahl von Informationen gelangen.

Ein sehr beliebtes Software-Tool für Online-Umfragen ist SurveyMonkey. Das kostengünstige Tool eignet sich besonders gut für kleinere Unternehmen. Man kann innerhalb von wenigen Minuten Umfragen erstellen, die Ergebnisse automatisch auswerten und grafisch in Echtzeit anzeigen lassen.

Oft reagieren Unternehmen auf einige wenige Kundenkommentare vorschnell – besonders bei negativen – und glauben, grundlegende Änderungen vornehmen zu müssen. Durch breite Umfragen erhält man ein ausgewogeneres Bild der Situation und weiß, an welchen Problemstellen man arbeiten muss.

Der nächste Schritt nach der Entwicklung der Online-Umfrage ist, die Kunden zur Teilnahme zu bewegen. Viele Unternehmen stellen Incentives für die Teilnahme bereit, wie z.B. kostenlose Produktproben. Die Umfragen kann man nicht nur als E-Mail versenden, sondern sie ebenfalls als Link in einen bestehenden Newsletter einfügen mit Informationen zum Incentive. Auch an anderen Touchpoints sollte für die Umfrage geworben werden, wie etwa auf Facebook oder Twitter. Ist der hauptsächliche Kundenkontakt im lokalen Geschäft, so kann man auch eine iPad-Version der Umfrage erstellen und die Menschen vor Ort ansprechen und ihnen am Ausgang als Gegenleistungen Preisnachlässe gewähren.

.

2. Baue eine Online-Community auf

.

Kunden-Communitys können als Plattformen im Web, auf Facebook, per Mobiltelefon oder als Widgets überall eingefügt werden. Das Internet-Start-up Pixazza nutzt beispielsweise für seine Partner eine Plattform von GetSatisfaction, um deren Feedback einzuholen oder Fragen zu beantworten. Anhand wiederkehrender Fragen sieht man, wo Probleme bestehen und woran in der Kommunikation gearbeitet werden muss.

.

3. Nutze ein gehostetes Feedback-Forum

.

Eine weitere Möglichkeit Kundenfeedback einzuholen, sind Feedback-Foren wie z.B. UserVoice. Dank den einfachen gehosteten Foren und Widgets von UserVoice können Kunden ihre Vorschläge oder Stimmen an das Unternehmen abgeben. Die Ideen können dann in eine geordnete Feedback-Liste umgewandelt werden (z.B. Vorschläge mit den meisten Stimmen). Den Dienst gibt es auch als kostenlose Version und als Facebook-Version. Die australische Online-Bank UBank nutzt den Service z.B. auf ihrer Facebook-Seite. Nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch die Kunden haben damit eine gute Übersicht über die aktuellsten und beliebtesten Vorschläge.

.

4. Frage auf Facebook und Twitter nach Feedback

.

Möchte man schnell und unkompliziert Feedback erhalten, bietet sich auch eine direkte Frage oder Poll auf der Facebook-Pinnwand oder auf Twitter an. Gerade bei neuen Produkten, neuem Branding oder Neueröffnungen von Stores, erhält man schnelle Einsichten.

Die Käsemarke Velveeta startete eine Facebook-Poll um herauszufinden, welches Verpackungskonzept den Geschmack des Produkts am besten darstellt und gab zwei Vorschläge mit Fotos zur Auswahl. Die Community war sehr engagiert und zeigte mehr Aktivität als bei anderen Posts.

Neben diesen direkten Methoden des Feedback-Einholens, gibt es natürlich auch indirekte Methoden. Dank einer Vielzahl an Monitoring-Tools kann man Kundenmeinungen zu Marken, Produkten und Dienstleistungen „heraushören“, da die Kunden sich auch untereinander im Web austauschen und viel über ihre Produkterfahrungen sprechen. Diese Möglichkeit sollte man nicht ungenutzt lassen, denn nur so bleibt man am Puls der Kunden und kann sein Angebot entsprechend verbessern.

Anmerkung: In Anlehnung an einen Artikel von Mashable.

Soziale Netzwerke funktionieren auch innerhalb von Unternehmen

Tags : , , , ,

.

Soziale Netzwerke bestimmen immer stärker unsere Kommunikation – nicht nur im privaten Bereich, sondern mittlerweile auch im unternehmerischen Umfeld. So implementieren viele Unternehmen derzeit interne soziale Netzwerke, mit denen sich die Mitarbeiter untereinander vernetzen und über Kundenbestellungen, neue Produkte oder Vertragsabschlüsse austauschen.

Bedarf für solche Netzwerke besteht sowohl bei kleinen Start-ups, als auch bei mittleren und großen Unternehmen wie Nikon oder Dell. Die genaue Zahl der Unternehmen, die interne Netzwerke nutzen ist schwer zu bestimmen, jedoch gibt es einige Software Firmen, die diesen Service entweder kostenlos für bestehende Kunden anbieten oder eine monatliche Gebühr pro Nutzer verlangen.

Diese Netzwerke sind ein weiteres Beispiel dafür, wie Trends aus dem Consumer Technology Bereich, wie z.B. die Nutzung von Tablet PCs, Einzug in die Unternehmenswelt halten.

.

Der richtige Umgang mit internen Firmennetzwerken

 

Dank Facebook sind viele Menschen bereits mit der Idee vertraut, bekannten Menschen zu „folgen“. Doch in der Businesswelt bestehen die Verbindungen nicht zwischen Freunden und Verwandten sondern zwischen Kollegen, weshalb die Gespräche sich auch um Geschäftliches drehen sollen: Teamprojekte, Produktionsabläufe oder andere alltägliche Arbeitsaufgaben. So gibt es beim Optikunternehmen Nikon, das in den USA, Kanada und Brasilien etwa 500 Mitarbeiter beschäftigt, einen Verhaltenskodex zum Umgang mit dem Netzwerk. Dadurch bleibt wenig Raum für unproduktive, leere Phrasen, wie es bei Facebook oft der Fall ist.

Der richtige Umgang mit sozialen Netzwerken im Büro muss trotzdem erst gelernt werden. Viele Arbeiter sind lieber auf der „Lauscher“-Seite, d.h. sie lesen zwar die Posts, schreiben aber selbst nicht aktiv Beiträge. Andere zeigen auch gar kein Interesse. Bei dem Softwareunternehmen Symantec waren einige Mitarbeiter anfangs gegen das interne soziale Netzwerk, nutzten es allerdings um ihrem Ärger darüber Luft zu machen.

Ein weiterer heikler Punkt ist die Sicherheit von Unternehmensgeheimnissen. Im allgemeinen sind die Systeme so eingerichtet, dass jedes Unternehmen selbst bestimmen kann, wer bestimmte Dateien sehen kann und wer zu speziellen Gruppen des Netzwerks gehört. Dennoch bestehen Probleme bei der Frage, wo die Daten letztlich gespeichert werden. Manche Netzwerk-Anbieter nutzen dafür ihre eigenen Server, was allerdings den Sicherheitsvorschriften der Kunden widerspricht, Unternehmensdaten außerhalb der Firewall zu speichern. Andere Anbieter ermöglichen jedoch auch die Datenspeicherung innerhalb des Unternehmens.

Private Informationen können auch von den Mitarbeitern zu offenherzig gepostet werden, was zur Schließung des Netzwerks durch die Sicherheits- oder Compliance-Abteilung führen kann. Aber auch harmlose Posts wie der eines Nikon-Mitarbeiters, der alle Mitglieder auf Apfelkuchen in der Küche aufmerksam machte oder der Fall eines Symantec-Mitarbeiters, der ein Foto seiner Katze als Profilbild nahm, zeigen, dass immer noch Missverständnisse bezüglich der Funktion eines Unternehmensnetzwerks bestehen.

.

Anbieter von sozialen Netzwerken für Unternehmen

 

Einer der größten Anbieter von internen Unternehmensnetzwerken ist Salesforce.com. Laut Salesforce nutzen bereits 80.000 Unternehmen dessen soziales Netzwerk Chatter – vor einem Jahr waren es erst 10.000. Der Service des Sart-ups Yammer wird von über 100.000 Unternehmen genutzt.

SAP, Cisco Systems, Socialtext, Jive Software und SuccessFactors bieten ebenfalls ihre Netzwerk-Tools zur Organisation der Mitarbeiter an.

Von Salesforce und Yammer gibt es kostenlose Versionen, wobei der Premium-Dienst von Salesforce 15 Dollar pro Nutzer im Monat kostet, der von Yammer 5 Dollar. Symantec stellt für mehr als ein Drittel seiner 18.500 Mitarbeiter das interne Netzwerk Chatter zur Verfügung. Weitere Accounts auch für Symantecs Partner sind geplant.

Ist das Netzwerk erst einmal implementiert, bedeutet das jedoch nicht zwangsläufig, dass es auch genutzt wird: Bei Symantec nutzen nur etwa 40 Prozent des Sales Teams aktiv das Netzwerk Chatter.

.

Die Vorteile der Netzwerke

 

Mit internen Netzwerken können sich Mitarbeiter gegenseitig helfen, z.B. bei Problemen mit der iPad-Konfiguration, oder Feedback zu Projekten einholen. Für den Erfolg eines Netzwerks ist es wichtig, die Beiträge relevant zu halten. „White Noise“ durch irrelevante Beiträge wird von Mitarbeitern nicht als gewinnbringend erlebt und der Service nicht mehr genutzt. Natürlich können Mitarbeiter auch bestimmten Kollegen oder Gruppen, mit denen sie nicht mehr zusammenarbeiten, entfolgen.

Andererseits bieten die Netzwerke die Chance, mit Kollegen trotz räumlicher Distanz eng zusammenzuarbeiten. So sammelte ein Vertreter von Symantec in Dubai eine weltweite Followerschaft, da er eine Netzwerk-Gruppe gründete, die Verkaufstipps bereitstellt.

Yammer bietet – ähnlich wie Facebook – die Möglichkeit, Kollegen zu loben, indem man ihnen einen „goldenen Stern“ gibt. Die Firmenbosse können Umfragen unter ihren Mitarbeitern durchführen und sich so einen Überblick über die aktuelle Arbeitssituation und Stimmung verschaffen. Auch das Posten von Videos ist seit neuestem bei Yammer möglich.

All diese Features tragen dazu bei, dass die E-Mail-Nutzung zurück geht. Anstatt Massenmails herumzusenden, posten die Arbeiter Nachrichten oder arbeiten innerhalb des Services an Präsentationen. Jedes Mitglied eines Projekts ist immer auf dem neuesten Stand vor Veranstaltungen oder Meetings. Meetings wird es zwar immer noch geben, doch auch hier ist dank der internen Netzwerke ein Rückgang zu erkennen.

Online Targeting: Psychografische Merkmale für die Kundenansprache nutzen

Tags : , , , , ,

Um potenzielle Kunden ausfindig zu machen verließen sich Werbetreibende lange Zeit auf demografische Daten der Kunden, wie etwa Alter, Geschlecht, Haushaltseinkommen, Wohnort oder Familienstand. Doch sagst das Geburtsjahr einer Person wirklich darüber etwas aus, ob die Person mein Produkt auch kaufen will? Die Zuordnung einer Person zur Gruppe „Baby Boomer“ oder „Generation Y“ stellt ein sehr grobes Raster dar, das der heutigen Fragmentierung der Gesellschaft nur unzureichend Rechnung trägt. Übergreifende Eigenschaften – gerade bei der jungen Generation – sind selten, und so müssen andere Faktoren hinzugezogen werden, um potenzielle Kunden zu erreichen.

Für eine differenzierte Kundensegmentierung sind deshalb psychografische Merkmale entscheidend. Sie beschreiben beispielsweise Einstellungen, Werte, Vorlieben oder Verhaltensweisen von Personen. Dank der zahlreichen Informationen aus sozialen Netzwerken oder Verhaltensdaten aus Suchanfragen können extrem genaue Vorhersagen über Interessen und Verhalten der Personen gemacht werden. So schlagen Amazons Algorithmen dem Kunden ähnliche Produkte vor oder zeigen ihm an, was „Nutzer wie er“ ebenfalls kauften.

.

.

Social Profile Data

.

Profildaten aus sozialen Netzwerken erhalten Marken durch Freigabe der Nutzer. Plattformen wie Facebook und Co. sind eine wertvolle Informationsquelle, da hier Daten wie Beruf, Beziehungsstatus, Interessen oder besuchte Universitäten zugänglich sein können (je nach Einstellung der User). Tools wie GraphEffect oder Janrain Capture managen die Social Network Profildaten. GraphEffect misst beispielsweise die Kaufabsicht eines Kunden durch die semantische Analyse der Facebook Status Updates. Dank der Profilanalysen kann man anschließend Fragen beantworten wie etwa:

  • Kaufen Kunden, die Kajak fahren, mehr Wassersportschuhe als Kunden, die Ruderboot fahren?
  • Geben Audi-Fans bei einem Online-Einkauf häufiger über 100 Euro aus als Mercedes-Fans?
  • Kaufen meine Kunden eher von zu Hause aus oder von unterwegs? Wenn von unterwegs: Sind sie währenddessen in der Stadt oder auf dem Land?

 

Behavioral Targeting

.

Manchmal scheint uns eine Online-Werbeanzeige regelrecht zu verfolgen. Sucht man beispielsweise nach einem neuen Auto im Web, wechselt dann aber zur Suche nach einer neuen Brille, erhält man immer noch Werbeanzeigen für Autos am Bildrand. Diese Retargeting Technik nutzt unser Verhalten im Web (Behavioral Targeting), um „verlorene Kunden“ wiederzufinden – immerhin verlassen im Schnitt 98 % der Besucher einer Website die Seite wieder ohne einen Kauf getätigt zu haben. Retargeting soll sie zurückbringen. Große Werbenetzwerke platzieren dafür Cookies im Browser der User, und zeigen den Nutzern die speziellen Werbeanzeigen jedes Mal, wenn der Nutzer eine Seite besucht, die Teil ihres Netzwerks ist.

In Zukunft wird das genaue Ansprechen eines Kunden via Werbung eher einem Geschichtenerzählen ähneln, das sich spezielle Verhaltensweisen und die aktuelle Situation des Kunden ansieht. Werbenetzwerke werden mit Anbietern zusammen arbeiten, die die Click-Historie eines Nutzers speichern, um ihm – passend zum Stand der Kaufabsicht – ein Angebot zu machen.

Auch Seiteninhalte und Produktempfehlungen werden sich ebenfalls an der Clickstream-Analyse orientieren. Unternehmen wie RichRelevance, Certona, Baynote und Monetate bieten die Möglichkeit, den Seitenbesuchern passende Informationen anzuzeigen, je nach gezeigtem Verhalten. So ändert sich eine Website von Besucher zu Besucher, oder auch beim selben Besucher im Laufe der Zeit.

.

Customer Lifecycle Data

.

Die Profildaten aus sozialen Netzwerken können ebenfalls genutzt werden, um den Kundenlebenszyklus vorherzusagen. So weiß man nicht nur, dass der Kunde Kinder hat, sondern auch in welchem Alter die Kinder sind. Besondere Indikatoren, wie etwa der Kauf von Windeln, zeigen an, dass der Kunde in eine neue Phase des Kundenlebenszyklus eintritt. Andere Indikatoren, wie Adressänderung, der erste Kauf von Möbeln oder hochwertigen Gütern zeigen ebenfalls eine Änderung der Interessen und Verhaltensweisen des Kunden an.

Wer sich ausschließlich auf demografische Daten verlässt, riskiert, irrelevante Werbung und mittelmäßige Kundenbetreuung zu liefern. Mit den heutigen technologischen Möglichkeiten kann man seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen bieten, was zu höheren Klick-Through-Raten, besserem ROI der Werbeetats und gesteigerter Kundenzufriedenheit führt.

Bei allen Targeting-Bemühungen und -Möglichkeiten ist es jedoch wichtig, die Kunden darüber aufzuklären, ob und welche Daten über sie gesammelt werden und welche Sicherheitsstandards bei der Speicherung der Daten vorgenommen werden. Das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu behalten ist essentiell. Die gesammelten Informationen sollten nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem Kunden Vorteile bringen, wobei es Pflicht der Unternehmen ist, alles zu tun, um Datenschutzpannen zu vermeiden – was leider nicht immer der Fall ist. Die Kunden sind vorsichtiger geworden – und das sollten auch Unternehmen werden.

Ego-Monitoring mit neuem Tool „Me on the Web“

Tags : , , ,

Ego-Googeln wird einfacher: Google bietet jetzt ein Onlinetool zum Reputation-Management an, das für eingeloggte Nutzer über das Dashboard aufzurufen ist und beispielsweise anzeigt, wann der eigene Name im Netz auftaucht.

Wohl jeder Web-Nutzer hat sich schon einmal selbst gegoogelt, um zu sehen, was das Internet so alles über einen weiß. Noch professioneller ging das bisher mit Googles Monitoring-Tool Google Alerts.

Wem das zu aufwändig ist, der dürfte sich über Googles neuen Service freuen: Mit „Me on the Web“ kann man nun benutzerdefinierte Alerts erstellen, die darüber informieren, wenn der eigene Name oder die E-Mail Adresse in neuen Artikeln im Internet erscheinen. Aber auch Produkt- oder Firmennamen können als Alert angegeben werden.

.

 

Integriert ist das neue Angebot in das Google Dashboard. Es soll helfen, die eigene Online-Identität besser zu kontrollieren, wie Google berichtet. Passend dazu erhalten die Nutzer Tipps und Tricks für einen besseren Identitäts-Schutz, wie etwa das Entfernen unerwünschter Inhalte:

Suchmaschinen-Optimierung: Ein Leitfaden für Blogger

Tags : , , , , , ,

Wer einen Blog betreibt muss sich mit dem Thema Suchmaschinen-Optimierung (SEO) auseinandersetzen. Denn wer sich gut sichtbar in den Suchergebnissen platzieren kann, zieht mehr Traffic auf die eigene Seite. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für SEO von Blogs.

Jeder Blog-Post ist eine neue Webpage und damit eine neue Chance, zum Thema des Posts (ein Suchbegriff) ein hohes Ranking zu erreichen und von Interessenten gefunden zu werden.

.

Was man am Anfang beachten muss

 

Drei Punkte gilt es anfangs zu beachten

  • Nutze die richtige Blogging-Plattform. Plattformen wie Joomla, Drupal oder TypePad sind weniger gut geeignet. Empfehlenswert sind Blogger und besonders WordPress, da die Plattform einfach zu bedienen ist und es eine Vielzahl an SEO-Plugins gibt, die das Ranking noch verbessern können.
  • Sicher dir deine Domain: Ein Unternehmensblog sollte auf keinen Fall eine Adresse wie MeinUnternehmen.typepad.com oder MeinUnternehmen.wordpress.com haben. Das ist unprofessionell und man lenkt lediglich Vertrauen und eingehende Links auf fremden Besitz. Man sollte seine eigene Adresse haben, wie MeinUnternehmen.com/blog oder MeinUnternehmensblog.com. Das ist auch wichtig falls man zu einer anderen Blogging-Plattform wechseln möchte, da man auf diese Weise alle eingehende Links, die man über die Jahre gesammelt hat, behält.
  • Verpflichte dich. Auch beim Bloggen gilt: Der Erfolg kommt nicht über Nacht. Anders als bei Pay-Per-Click (PPC) Werbung erscheint man nicht sofort auf der ersten Goolge-Seite. Dafür bleibt man aber auch länger. PPC hört auf, wenn man nicht mehr zahlt. Blog-Artikel, die vor Jahren geschrieben wurden, können immer noch hunderte neue Leads jeden Monat generieren.

 

Was beeinflusst das Suchmaschinen-Ranking?

 

Jede Suchmaschine hat ihren eigenen Algorithmus, um die Relevanz von Blog-Posts bei einer Suchanfrage zu bestimmen. Grundsätzlich kommt es jedoch auf zwei Faktoren an:

  • On-Page-Optimierung: Hier werden Kriterien geprüft, die zu deiner Seite gehören. Wie gut passen die im Blog-Post verwendeten Wörter zu denen der Suchanfrage?
  • Off-Page-Optimierung: Hier werden Kriterien geprüft, die eigentlich nichts mit der Seite zu tun haben. Wie viele hochwertige eingehende Links habe ich auf meinen Blog-Post? (Links von anderen Webseiten, Blogs, Verzeichnissen, etc.)

 

On-Page-Optimierung

 

Um Content zu erstellen, der unternehmensrelevant ist, die Fragen der Kunden beantwortet und für ein höheres Ranking sorgt, sollte man folgende drei Schritte beachten:

1. Brainstorming der wichtigsten Keywords. Für welche Keywords will ich ein gutes Ranking erzielen? Nach was suchen meine Kunden im Netz? Hierfür kann man auch Kollegen zu Rate ziehen oder eine Umfrage unter den derzeitigen Kunden machen, Hauptsache man sammelt so viele Keywords wie möglich.

2. Überprüfe deine Keywords. Oft glaubt man zu wissen, was die Kunden suchen, und liegt dabei oft daneben. Mit Keyword-Analyse-Tools wie Raven Tools, Keyword Discovery oder Google Adwords Keyword Tool, kann man überprüfen, was die Menschen suchen. Diese Tools erkennen, wie oft die Nutzer nach den Keywords suchen und wie stark die Konkurrenz bei dem jeweiligen Keyword ist. Oft gesucht, ist zwar gut, doch bei starker Konkurrenz eine harte Aufgabe.

.

3. Fange an. Posts mit 300 bis 700 Wörtern haben eine gute Länge. Was die Frequenz betrifft, so zeigen Studien, dass der Traffic mit der Anzahl der Posts steigt, 2 bis 3 Posts pro Woche sollten jedoch mindestens anvisiert werden.

.

Erfolgreiches SEO-Bloggen

 

Das Wissen um die Keywords ist nur der erste Schritt. Hier sind noch ein paar Tipps, wie man die Keywords richtig einsetzt:

  • Die Überschrift des Post sollte mit den wichtigsten Keywords beginnen. Der Titel der Page ist einer der wichtigsten Variablen im Ranking. Suchmaschinen gewichten die ersten drei bis vier Worte des Titels stärker. Deshalb sollte man die Überschriften folgendermaßen formulieren: Suchmaschinen-Optimierung: Blog-Tipps anstatt: Was man beim Bloggen beachten muss für die Suchmaschinen-Optimierung.
  • Verwende die Keywords im Artikel. Man sollte versuchen, die Keywords in den ersten beiden Sätzen des Artikels zu verwenden und anschließen ein paar mal im Laufe des Artikels zu wiederholen. Nimm die Keywords in die Meta-Description (Wird in Verzeichnissen oder Suchmaschinen als erläuternder Text bei den Treffer-Listen angezeigt), Meta-Tags, Bild-Tags, Post-Tags und wo sie sonst noch sinnvoll erscheinen.
  • Verlinke zu passenden Seiten auf deiner Website. Dabei sollte immer das Keyword als Weiterleitung dienen, nicht „hier kann man nachlesen“ oder „klicke hier“.

 

SEO Tools und Plugins

 

Hier sind ein paar Tools, die bei der Erstellung von gut gelisteten Posts helfen und Interessenten anziehen:

Keyword Questions: Dieses Tool von WordTracker zeigt beliebte Suchanfragen an, die zu deinen Keywords passen.

All In One SEO Pack: Mit diesem Plugin kann man zu jedem Post einfach Meta-Descriptions, Meta-Tags und Titel anfügen, und es hilft gegen die Duplicate Content Verwirrung der Suchmaschinen. Suchmaschinen wissen oft nicht, wie sie Inhalte indizieren sollen, da die Inhalte oft auf verschiedenen URLs erscheinen.

Scribe SEO: Scribe ist ein kostenpflichtiges WordPress-Plugin. Zu jedem Post kann man eine Keyword-Analyse durchführen lassen. Scribe bewertet noch vor der Veröffentlichung eines jeden Posts dessen SEO-Qualität und bietet Verbesserungsvorschläge an. Das Tool schlägt auch andere Blog-Posts und Social Media Quellen vor, die als eingehende Link-Quelle dienen könnten.

.

Off-Page-Optimierung

 

Neben der eben beschriebenen On-Page-Optimierung sollte man sich auch um die eingehenden Links von anderen Webseiten kümmern. Die Suchmaschinen betrachten die eingehenden (inbound) Links als Vertrauensbeweis. Je qualitativ hochwertiger der eintreffende Link auf deine Seite, desto vertrauensvoller wirst du für Google und Co. Die eingehenden Links werden nach folgenden Kriterien bewertet und unterschiedlich gewichtet:

  • Die Seite, die auf den Post verlinkt: Je nachdem wie vertrauensvoll die Seite ist und wie lange es sie schon gibt, wird der Link wertvoller.
  • Die Anzahl der Links der Verweis-Website: Eine Seite, die auf 1000 andere Seiten verlinkt, gibt mit einem dieser Links nicht so viel „Suchmaschinen-Energie“ weiter, wie wenn sie nur 2 ausgehende Links setzt. Die „Energie“ wird nicht so stark aufgeteilt.
  • Der Kontext der verlinkenden Seite: Bloggt man zum Thema Pizza, ist der Link eines Sandwich-Blogs wertvoller als der eines Auto-Blogs (wenn die anderen Variablen gleich sind).
  • Der ankündigende Text: Wichtig ist auch die Wortwahl innerhalb des Links.

 

Diese Variablen kann man natürlich meist nicht kontrollieren. Dennoch sind sie für Google und Bing von Bedeutung.

.

Mehr eingehende Links erhalten

 

Die beste Möglichkeit Links zu erhalten, ist hochwertigen und relevanten Content zu liefern. Findet mich das Publikum interessant, teilt es die Inhalte und verlinkt sie. Daneben kann man die Posts durch folgende Tricks leserfreundlich gestalten:

  • Nummerierte Listen. Artikel in denen nummeriert aufgezählt wird, kommen sehr gut an. Etwa: 5 Tipps um XY zu verbessern oder 20 kreative Beispiele für XY. Leider steht hier das Buzz-Word nicht am Anfang, sodass man abwägen muss.
  • Anleitungen. Die meisten Menschen nutzen Suchmaschinen, da sie nicht wissen, wie etwas funktioniert oder umgesetzt werden soll. Auch Videos eignen sich gut.
  • Gastblogger werden. Frage bei einem anderen Blog an, ob du dort Artikel schreiben darfst. Ist der Blog bekannter und einflussreicher als deiner – umso besser. Von dort kann man auf den eigenen Blog verlinken. Auf My Blog Guest findet man einen Marktplatz für Gastblogger. 

Augmented Reality: Möglichkeiten und Beispiele aus dem Marketing

Tags : , , , , ,

Die Realität ist nicht genug. Diesem Credo hat sich das spannende Feld der Augmented Reality (“erweiterte Realität”) verschrieben. Dabei wird unsere Wahrnehmung mithilfe von computergenerierten Zusatzinformationen erweitert. Virtuelle Objekte werden beispielsweise auf Bildschirmen eingeblendet und überlagern oder ergänzen damit in Echtzeit die reale Umgebung.

Hier einige Beispiele für die kreative Nutzung von AR, Projection Mapping und der Kinect-Software.
.

Augmented Reality:

 

Marken wie Lego und Ray Ban nutzen Augmented Reality um ihre Produkte in 3D an PC-Bildschirmen darzustellen. Mittlerweile ist die Technologie weiterentwickelt worden und unser Mobiltelefon das wichtigste Werkzeug: Dank verschiedenster Apps können wir mit unserer Smartphone-Kamera Häuser unserer Stadt ansehen und erhalten als Einblendung, ob dort Büro-Räume zu vermieten sind. Unsere Umwelt und Zeitschriften erwachen zum Leben, wir erhalten sofortige Übersetzungen oder können von einer Person, die gerade an uns vorbeiläuft, das Social Network-Profil checken.

Hier interessante Anwendungsbeispiele für AR:

 

Projection Mapping:

 

Projection Mapping gibt es seit ein paar Jahren: Die Software erkennt die Form eines Objekts -  am besten große Oberflächen und Strukturen – und überlagert sie mit bewegten Bildern, die aus Projektoren auf das Objekt ausgestrahlt werden.

Damit können Werbetreibende kreative Ideen einbringen, sie auf unbelebte Objekte übertragen und für den Kunden neue Erfahrungen schaffen. Ralph Lauren nutzte die Technologie um bei einem Event in London eine 3D Modenschau auf die Fassade eines neuen Stores zu projizieren.

Infinity und Toyota setzten die Technik ein um ihre Autos in Szene zu setzen. Toyota bestrahlte sein Fahrzeug mit 7 Projektoren um die Effekte so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen. Jedes Objekt wird mit dieser Technologie zu Leinwand, auf die etwas projiziert werden kann.

Hier interessante Anwendungsbeispiele für Projection Mapping:

 

Kinect Anwendungen:

 

Microsoft liefert mit seiner Kinect-Technologie für das Xbox-System eine faszinierende Möglichkeit, verschiedene Technologien (wie etwa Mikrofon, Kamera und Infrarot Sensor) miteinander zu kombinieren. Das tolle daran: Die Technologie steht – nach zahlreichen Hacker-Versuchen – jedem zur Verfügung. Dass mithilfe der Crowd Innovationen noch schneller generiert und umgesetzt werden können, erkannte nun Microsoft und stellte ein Software Development Kit vor, das mit Begeisterung angenommen wurde. Innerhalb weniger Monate entwickelten ambitionierte Hobby-Tüftler mit Kinect verschiedenste Anwendungen, von optischer Täuschung bis zu körpergesteuerten Lichtshows.

Hier eine Auswahl an Anwendungen, die Nutzer mit Kinect kreierten:

 

Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen durch diese Innovationen immer mehr. Medien, Marketing und die Kunden selbst nutzen die Technologien um intensivere Kundenerfahrungen zu schaffen und stärkere Interaktionen zwischen Marke und Kunde zu fördern. Die genannten Beispiele sind sicher erst der Anfang und wir sind gespannt auf die neuen Entwicklungen in diesem Bereich.