Getränke-Automat belohnt schlaue Kunden

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Der britische Softdrinkhersteller Britvic hatte für sein Getränk Juicy Drench eine besondere Marketing-Idee: In Shopping-Zentren wurde ein Getränke-Automat aufgestellt, der kostenlos Flaschen herausgibt, wenn der Kunde seine mentale Fitness bei Computer-Spielen unter Beweis stellt. Dafür ist ein interaktiver Touchscreen am Automaten befestigt, auf dem der Konsument 40 verschiedene Denk-Spiele zur Auswahl hat. Von mathematischen Aufgaben bis hin zu visuellen Reaktionstests können Kunden ihre geistige Fitness testen. Das Motto des Getränkeherstellers „Das Gehirn funktioniert am Besten, wenn es Wasser erhält“ wurde kreativ umgesetzt. Die Kunden werden aktiv eingebunden, haben Spaß und werden zu Herausforderungen ermutigt – alles auf einer kostenlosen Basis mit Belohnungen die zur Marke passen. Seit letzter Woche gibt es den Automaten in London, weitere in Manchester, Birmingham und Bristol sollen folgen.

Apple arbeitet an kleinerem iPad

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Apple arbeitet offenbar an einer Mini-Version des iPad. Das neue Gerät soll laut einem  taiwanesischen Medienbericht ein 7-Zoll-Display haben, während das reguläre Modell 9,7 Zoll misst. Auch ein iPhone mit Antenne auf der Rückseite soll kommen, um ein neues “Antennagate”-Debakel zu vermeiden.

Der kleine Bruder des iPads werde laut DigiTimes deutlich weniger kosten als das derzeitige Modell. Es soll einen ARM-Cortex-A9-basierter Prozessor und ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 1024×768 Bildpunkten aufweisen. Als Startzeitpunkt für den Verkauf nennt “DigiTimes” das erste Quartal 2011. Allerdings muss angemerkt werden, dass die taiwanesische Zeitung interne Quellen zitiert und für Apple-Gerüchte bekannt ist, die sich in der Vergangenheit auch manchmal als falsch herausstellten.

Near Field Communication macht das Handy zum Allround Talent

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Ob EC-Karte, Personalausweis oder Kundenkarte – mit Near Field Communication (NFC) erschließen sich bei künftigen Handy-Modellen völlig neue Möglichkeiten. Ob im Einzelhandel, öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Konzerten, in vielen Bereichen unseres Lebens wird das Mobiltelefon zum Dienstleister der Zukunft.

Near Field Communication (NFC) ermöglicht eine schnelle, kontaktlose und sichere Datenübertragung zwischen einem NFC-Handy und einem Kontaktpunkt. Bargeldlose Zahlung, Ticketing oder Zugangskontrollen werden dadurch möglich. Die Übertragung funktioniert dabei über kurze Strecken bis zu 10 Zentimetern. Eine größere Reichweite ist auch nicht erwünscht, da die Kontaktaufnahme ja als Zustimmung zu einer Transaktion gewertet werden kann.

Die Deutsche Bahn nutzt diese Möglichkeiten bereits in ihrem „Touch and Travel“-Service:  Hier wurden an Bushaltestellen und Bahnhöfen sogenannte Touchpoints eingerichtet, bei denen sich der Kunde vor und nach der Fahrt mit seinem Mobiltelefon an- bzw. abmeldet und anschließend per Handy zahlen kann. Die holländische Supermarktkette C1000 testete mit großem Erfolg den Einsatz der Technik am Kassenschalter: Die Kunden scannten ihre Einkäufe mit ihrem Handy selbst und zahlten damit. Ein Markt, auf dem kontaktlose Zahlungen mit dem Mobiltelefon seit Jahren funktionieren, ist Japan. Inzwischen wurden dort nicht nur über 53 Millionen Handys mit einem speziellen NFC-Chip verkauft, sondern es gibt auch bereits 70 Firmen, die entsprechende Applikationen wie Payment, Ticketing oder Loyalty anbieten.

Die für die Anwendung nötigen Chips fehlen jedoch in vielen Mobiltelefonen außerhalb Japans noch. Allerdings werden sie in immer mehr Handys der neueren Generation eingesetzt. Industrieanalysten von ABI Research sagen voraus, dass im Jahr 2011 rund 23 % der Mobiltelefone (ca. 350 Mio. Handys) mit NFC-Technik ausgestattet sein werden.

Google kauft visuelle Shopping-Suchmaschine

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Visuelle Suche im E-Commerce könnte neue Formen annehmen. Google investiert momentan immense Summen in die Technologie der computergestützten visuellen Suche. Für rund 100 Millionen Dollar verleibte sich der Suchgigant nun das Unternehmen Like.com ein und hat damit Zugang zu dessen Technologie.

Like.com bietet seinen Kunden eine visuelle Suchmaschine, die ihnen hilft passende Kleidung und Accessoires online zu finden und zu kaufen. Dabei lernt die Suchmaschine selbst mit, und je nach vorherigem Kauf, vorausgegangenen Suchbegriffen oder aktuellen Modetrends werden dem Kunden passende Angebote unterbreitet. Suchbegriffe wie „Rote High Heels“ oder „Ärmelloses Kleid mit Blumenmuster“ erkennt ein Algorithmus und weiß, was zu dieser Kleidung passt.

Die Technologie von Like.com kam ursprünglich aus dem Bereich der Gesichtserkennung – was Google damit vorhat, wollte das Unternehmen nicht sagen. Sie könnte Anwendung finden bei Goolges Produktsuche: Eine Shopping-Seite, die sich noch in der Testphase befindet und eine vergleichende Produktsuche ermöglicht.

Schon jetzt bietet die Applikation Google Goggles Handybesitzern eine interessante Suchmöglichkeit: Die Nutzer machen ein Foto mit ihrer Handykamera und können zum fotografierten Gegenstand oder Ort verschiedene Informationen bekommen.

Google investierte auch in das Unternehmen Pixazza: Hier werden Bilder im Netz markiert, und die darauf abgebildeten Produkte mit Shopping-Seiten verlinkt. Klatsch-Seiten zeigen z.B. Fotos von Promis und der Betrachter kann anschließend die gleiche Tasche oder Jeans wie sein Lieblingsschauspieler online kaufen.

Zu Facebook hätte der Kauf von Like.com ebenfalls gepasst, doch Google war hier wohl einen Schritt schneller.

“Barcode Hero”: Produkte scannen und gewinnen

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Social Games treffen den Nerv der Zeit. Virtuell mit seinen Freunden Farmville spielen, ist für die Facebook-Generation schon ein Muss. Doch immer mehr wird nun die Online-Welt mit der Offline-Welt verflochten und Social Gaming in die Realität übersetzt. Dienste wie Foursquare machen es vor: Wer oft genug in bestimmten Geschäften einkauft, erhält Punkte und Auszeichnungen. Die iPhone-App Barcode Hero überträgt das Konzept auf Produktkategorien: Wer zum Beispiel genug Barcodes von Kaffeepackungen mit seinem Handy gescannt hat, wird der „King of Coffee“. Schreibt der User anschließend noch eine Bewertung für das Produkt oder empfiehlt es seinen Freunden, erhält er noch mehr Punkte in der jeweiligen Kategorie.

Einen realen Mehrwert bietet das Programm dem Nutzer auch: So steigt nicht nur das Punktekonto, sondern es gibt auch einen Online-Preisvergleich für die Produkte. Zwar bieten Dienste wie Red Laser oder ShopSavvy ebenfalls diesen Service, doch Barcode Hero hat noch größere Pläne: Auf Basis der virtuellen Punktesammlerei will das Unternehmen ein soziales Empfehlungsnetz aufbauen: Wer ein bestimmtes Produkt scannt, kann sich zusätzlich anschauen, welcher seine Freunde das Produkt ebenfalls gekauft hat und wie er es bewertet hat.

Das Start-up Shopkick verbindet ebenfalls Social Media mit Shopping. Es hat sich mit Partnerunternehmen wie BestBuy zusammengetan, um den Nutzern Sonderangebote liefern zu können. Auch hier werden Punkte für das Scannen von Barcodes vergeben. Allerdings fehlt hier die Komponente der sozialen Empfehlungen, die Barcode Hero bietet. Gerade den Produktempfehlungen durch Freunde, dürften Nutzer großes Vertrauen entgegenbringen.

Die Verbindung der Online- und Offline-Welt bietet gerade Produkt-Herstellern ein enormes Potential. Als „Dach“ liegt ein virtuelles Netz aus teilnehmenden Nutzern, die in der realen Welt, oder aber bei passenden Online-Games, Punkte sammeln können und diese dann direkt beim Hersteller oder Partnern einlösen können. Wie wäre es z.B. mit einem Online-Auto-Rennspiel, bei dem man Punkte sammeln und diese Punkte dann bei echten Tankstellen in Form von Benzin-Gutscheinen einlösen kann? Autohersteller könnten das Spiel sponsern. Sie erhalten die Aufmerksamkeit der User und decken im Gegenzug die Kosten der Gutscheine.

Smartphone-Markt wächst um 50 Prozent

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Der Smartphone-Markt wächst im zweiten Quartal 2010 um 50 Prozent: Inzwischen ist jedes fünfte Handy ein Smartphone, errechnen die Analysten von Gartner. Mit rund einem Drittel Marktanteil ist Nokia noch mit Abstand der größte Handy-Hersteller.

325,6 Millionen Handys und Smartphones haben die Hersteller laut den Marktforschern von Gartner im zweiten Quartal dieses Jahres weltweit verkauft – 13,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Besonderen Zuwachs hatten Smartphones, ihre Zahl wuchs um mehr als 50 Prozent. Ihr Anteil am Gesamtmarkt beträgt damit nun 19 Prozent oder rund 62 Millionen Einheiten. Die Marktforscher von IDC sehen hier ebenfalls ein Wachstum von 50 Prozent, schätzen die verkauften Einheiten aber auf 63 Millionen.

Interessanter als die Anzahl der insgesamt verkauften Einheiten ist jedoch die Verteilung auf die einzelnen Hersteller und die Aufteilung nach Betriebssystemen. Über alles hat Nokia mit 34,2 Prozent Marktanteil immer noch die Nase vorn, muss aber mehr als zwei Prozentpunkte einbüßen. Samsung, Research in Motion, Apple und HTC legten einen Prozentpunkt zu. LG, Sony Ericsson und Motorola verlieren etwas – Motorola muss trotz der erfolgreichen Einführung verschiedener Android-Smartphones sogar eine Halbierung des Marktanteils hinnehmen.

Was die Verteilung der Betriebssysteme betrifft, so ist der eindeutige Gewinner Android: Das Google-Mobilbetriebssystem konnte seinen Marktanteil fast verzehnfachen und iOS überholen, in den USA liegt Android sogar vor dem dortigen Marktführer RIM.

Bei der Zahl der genutzten Geräte liegt Android allerdings noch weit hinter Apple. Die Marktforscher von iSuppli rechnen bis Ende 2010 mit rund 40 Millionen iPhones, es werden jedoch nur 20 Millionen Android-Smartphones im Markt vertreten sein. Erst 2012 werde Android iOS mit 75 zu 62 Millionen genutzter Geräte überholt haben.