SEO: Tipps für die richtige Keyword-Auswahl

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Die richtigen Keywords zu finden, ist essentiell für eine erfolgreiche Inbound Marketing Strategie. Denn durch diese Keywords kommen Nutzer auf die Seite – oder eben auch nicht. Hier sind ein paar Tipps, wie man die effektivsten Keywords findet und sie zur Suchmaschinenoptimierung anwendet.

 

  1. Man sollte den exakten Keyword-Ausdruck kennen, den die Menschen verwenden um die Produkte oder Services des Unternehmens zu suchen. Hat man bereits eine aktive Website  und arbeitet mit Google Analytics, so kann man die Analysen nutzen um herauszufinden, welche Begriffe die Nutzer am häufigsten verwenden, um auf die Website zu gelangen.
  2. Auch mithilfe des Google Adwords Keyword Tool erhält man gute Ergebnisse. Dabei sollte man nicht nur allgemeine Begriffe suchen sondern so detailliert wie möglich werden: lange Keyword-Wendungen haben zwar ein geringeres Suchvolumen, dafür ist aber die Konkurrenz nicht so groß, und man erhält Website Traffic mit qualifizierteren Leads.
  3. Man sollte einen Perspektivenwechsel für die Keyword-Liste einnehmen und sich fragen: Wie gehen meine Käufer vor, wenn sie ein Produkt von mir suchen? Sie nutzen neben den Produkt-Keywords sicherlich auch Verben wie „kaufen“, „verkaufen“, „downloaden“, „einstellen“ oder „bewerten“. Man kann auch regionale und lokale Keywords verwenden, wie etwa den Namen der Stadt.
  4. Welche Keywords benutzt meine Konkurrenz? Diese sollte man monitoren. Zunächst ist eine genaue Analyse der Konkurrenzwebsite wichtig: Hat sie lange Ladezeiten, ist sie nicht aktuell oder hat einen niedrigen Traffic Rank? Mit SEO-Tools wie dem Website Grader von HubSpot, compete.com, alexa.com oder quantcast.com erhält man Informationen über die Konkurrenz und entdeckt Keywords, die bei ihr gut funktionieren.
  5. Hat man nun eine Liste mit Keywords gesammelt, sollte man für jede Page der Website oder Kampagne ein paar davon auswählen. Hat man dabei noch Keywords übrig, kann man diese in Blogposts unterbringen.

Drei Verhaltenstypen bei der Online-Suche und wie Marken darauf reagieren sollten

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Es gibt bei Menschen 3 verschiedene Suchverhalten, die bestimmen wie wir Informationen im Web suchen, was wir suchen und wie die gefundene Information aufbereitet sein sollte. Eine neue Studie von About.com in Zusammenarbeit mit Latitude erklärt die 3 Typen und gibt Tipps für Marken, den jeweils passenden Content zu liefern.

 

3 Typen der Online-Suche:

 

  • Answer Me (46% aller Suchen): Nutzer mit diesem Suchverhalten wollen genau das, was sie suchen und nicht mehr. Sie wollen sofortigen Zugang dazu und es so direkt wie möglich erhalten/ erwerben können. Die Produkte, die meist in diese Suche fallen sind aus den Kategorien Unterhaltung, Mode und Kosmetik.
  • Educate Me (26% aller Suchen): Nutzer dieser Such-Kategorie wollen ein umfassendes Verständnis und eine vielseitige Sichtweise auf wichtige Aspekte ihrer Suche. Sie suchen, bis sie dieses Ziel erreicht haben – was sich auch schon mal über einen längeren Zeitraum erstrecken kann und auch andere benachbarte Themenfelder miteinbezieht. Die Produkte, die meist in diese Suche fallen sind aus den Kategorien Gesundheit und Finanzen.
  • Inspire Me (28% aller Suchen): Der lustige Suchtypus, der Spaß am Browsen hat. Er sucht nach Überraschungen, ist offen gegenüber Neuem und möchte bei der Suche an die Hand genommen und geführt werden. Top-Kategorien sind Reisen, Haus und Garten.

Die Bedürfnisse und -Vorlieben der Menschen in der Offline-Welt bestimmen auch ihr Online-Verhalten. Wer das als Marketer versteht, kann leichter eine Verbindung zum Konsumenten aufbauen, so Laura Salant, leitende Research Managerin bei About.com. Folgende Tipps helfen dabei, die 3 Suchtypen passend zu bedienen:

 

Welcher Content passt zu welchem Suchverhalten?

 

  • Bei einer „Answer Me“ Suche muss der zentrale Produktnutzen dargestellt werden, der Content muss schnelle und einfach auffindbare Antworten geben.
  • Bei einer „Educate Me“ Suche ist es wichtig, informative Botschaften mit weitergehenden Informationen zu mischen, die eine vielseitige Sichtweise auf das Thema beinhalten und von denen der Nutzer etwas lernen kann. Die Inhalte müssen ausführlicher sein und zusätzliche Infoquellen enthalten.
  • Bei der „Inspire Me“ Suche sollten Marketing-Experten Content zur Verfügung stellen, der die Kreativität der Konsumenten anspricht und unzählige Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten zulässt. Ein Zuviel an Ideen gibt es hier nicht. Inspirierender Content kann zum selben Thema in unterschiedlichsten Formaten dargeboten werden.

 

Je nach Suchtypus, Suchkategorie und Suchintensität, wollen die Nutzer unterschiedliche Experten, die ihnen bei der Suche helfen und sie überzeugen können. Zur Frage, was ein Experte ist, sagen

  • 96% der Befragten, dass dazu auch Autodidakten gehören, die durch eigene Erfahrungen ein tiefes Verständnis des Themas oder Produkts erlangt haben.
  • 87% zählen dazu traditionelle Experten, also Menschen, die eine Ausbildung im entsprechenden Thema erfahren haben.
  • 89% sehen auch die Weisheit der Masse (Wisdom of the Crowds) oder andere erfahrene Social Network Nutzer als Experten an.

 

Auch Werbung der Marken hilft den Nutzern bei der Entscheidungsfindung:

  • 64% der Befragten sagen, dass ihnen Werbung geholfen hat, interessante Möglichkeiten, tolle Deals oder Rabatte zu finden.
  • 77% sagen, dass Werbung nützlich sein kann, wenn sie zu ihrer Suche passt.
  • 88% sagen, die beste Werbung sei die, die mit Informationsquellen arbeitet um den Nutzern genau die Werbung zu zeigen, die die Nutzer brauchen um zu bekommen, was sie wollen.
  • 86% nehmen es wahr und begrüßen es, wenn Marken aufhören zu verkaufen und anfangen den Kunden Informationen zu geben, bei denen die Nutzer etwas lernen können.

 

Infografik: Social Media Erfolgsfaktoren

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Was macht aus einer Marke eine „Social“-Marke? Nur die Präsenz in Social Media Kanälen sicher nicht. Was Top-Marken im Vergleich zu anderen Marken anders machen und weshalb „Brand Sociability“ so wichtig ist, zeigt eine neue weltweite Untersuchung von Weber Shandwick in Zusammenarbeit mit Forbes Insights, für die 1.897 leitende Marketing Manager befragt wurden.

 

Weshalb ist „social“ so wichtig für Marken?

  • Einfluss auf das Image: Die Markenmanager geben an, dass 52% der Reputation ihrer Marke davon abhängen, wie „social“ ihre Marke im Web ist. In den nächsten 3 Jahren soll sich der Einfluss noch verstärken und einen Anteil von 65% haben.
  • 33% der Markenmanager glauben, dass die Qualität ihrer Onlineprofile und –aktivitäten einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Unternehmensreputation ist.
  • Allerdings besteht großer Nachholbedarf: 84% der Marketing-Verantwortlichen glauben, dass ihre Marke in Sachen „Sociability“ noch nicht Weltklasse ist.

 

Was macht eine Marke „social“?

  1. Einmalige Präsenz – Das Medium alleine ist kein Erfolgsgarant: Die in Social Media erfolgreichsten Marken erstellen eigenen Content: 45% von ihnen kreieren Inhalte, die ausschließlich für Social Media entworfen wurden (im Vergleich zu 28% der anderen untersuchten Marken).
  2. Die Top-Social-Marken nutzen alle Möglichkeiten, die ihnen die Social Media Tools bieten: Im Vergleich zu den anderen Unternehmen, bieten sie zu 44% häufiger mobile Inhalte an, sind zu 43% häufiger bei „Check in“-Apps vertreten und die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen eigenen YouTube-Kanal haben, ist um 40% höher.
  3. Social Media ist konsistent integriert: Top-Social-Marken haben im Vergleich zu anderen Marken doppelt so häufig einen konsistenten Markenauftritt über alle Social Media- und traditionellen Medien-Kanäle hinweg. Außerdem integrieren sie häufiger ein Social Media Element in ihre Print-, TV- oder Radio-Werbebotschaften.
  4. Zuhören statt Sprechen: Erfolgreiche Social Media Marken passen ihre Botschaften und Produkte den Wünschen ihrer Kunden an. Sie haben bereits doppelt so häufig wie andere Marken schon einmal ein Produkt oder einen Service aufgrund von Fan-Empfehlungen geändert.
  5. Engagierte User werden wichtig genommen: Die Top-Marken sehen als wichtigste Messgröße ihrer Social Media Effektivität die Anzahl der engagierten Nutzer („Social Contributors“) an. Bei allen anderen untersuchten Marken ist diese Kennzahl im Schnitt nur auf Platz 6.
  6. Wachsamkeit: Die Top-Social-Marken verfolgen aufmerksam ihre Rechtschaffenheit. Sie achten zu 85% häufiger als andere globale Marken darauf, und nehmen Datenschutzverstöße sehr ernst.
  7. Fürsprecher gewinnen: Top-Marken suchen sich mehr als doppelt so häufig Unterstützung von „außerhalb“ – also von Konsumenten, Fans und loyalen Markenbotschaftern – als andere Unternehmen und promoten ihre Produkte und Serivces nicht nur mithilfe „innere“ Resourcen.

 

 

Deutsche Konsumenten informieren sich per Smartphone, kaufen jedoch nicht zwangsläufig mobil

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74,1 Prozent der deutschen Smartphone- und Tabletbesitzer haben sich schon einmal auf ihrem mobilen Gerät über ein Produkt informiert. Mobil informieren bedeutet jedoch nicht mobil kaufen: Der Einkauf per PC oder im Laden ist immer noch beliebter als der mobile Einkauf. Dies ergab die Studie „Smart Shopping“ von Verbraucher Initiative und Ebay.

Am liebsten rufen die Smartphone- und Tabletbesitzer Informationen über Computer, Unterhaltungselektronik und elekronische Medien wie CDs oder DVDs ab. Etwas mehr als die Hälfte (54,4 %) nutzt das Gerät auch vor dem Fahrzeugkauf oder vor dem Kauf von Fahrzeugzubehör.

Vor allem jüngere Verbraucher informieren sich mobil: 81,7 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben schon einmal mobil nach Produktinformationen gesucht. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind dies 75,6 Prozent und bei Verbrauchern im Alter ab 50 Jahren immerhin noch 62,8 Prozent – vorausgesetzt sie besitzen ein mobiles Endgerät.

Durchschnittlich betrug der Gesamtwert der Waren, welche die Besitzer eines Smartphones oder Tablet-PCs in den vergangenen vier Wochen mobil recherchiert haben, 670 Euro.

 

Welche Informationen werden abgefragt?

  • Informationen zum Preis wurden als Vorabinformation von 82,2 % der Befragten, die das Mobilgerät zur Recherche nutzen, “sehr oft” abgefragt.
  • 69,4 % gaben an, “sehr oft” funktionelle Produkteigenschaften mobil recherchiert zu haben.
  • 62 % haben sich mobil “sehr oft” über die Bewertung des Produktes oder der Dienstleistung durch andere Verbraucher informiert, was zeigt, wie sehr die Meinung anderer Verbraucher bei einer Kaufentscheidung interessiert.

 

Verbraucher, die sich mobil informieren, kaufen nicht gezwungenermaßen auch mobil:

  • 65,1 % der Besitzer eines Smartphones oder Tablet-PCs geben an, dass sie sich mobil informieren und anschießend online kaufen.
  • 59,9 % der Befragten sagen, dass sie sich mobil informieren und anschließend im Ladengeschäft kaufen.
  • Erst an dritter Stelle (51,1 %) geben die Befragten an, dass sie sich mobil informieren und anschließend auch mobil kaufen.
  • Diesen Effekt gibt es allerdings auch umgekehrt: 45,2 % der Mobilgerätebesitzer informieren sich offline und kaufen anschließend mobil ein.

In welchen Situationen suchen Konsumenten mobil nach Informationen?

Zu Hause:  
-  Im Wohnzimmer / auf dem Sofa – 67,3%

-  Im Arbeitszimmer / am Schreibtisch – 56,1%
Im Schlafzimmer – 24,3%
-  In der Küche – 18,5%
Im Bad – 10,2%
-  Woanders zu Hause – 14,0%

Außer Haus:   
-  Dort, wo das Produkt verkauft wird (Laden, Geschäft, Supermarkt o.ä.) – 47,1%
-  Im Café – 39,4%
-  Im Büro – 36,9%
-  Am Flughafen, Bahnhof o.ä. – 32,0%
Auf der Straße – 26,7%
-  Woanders außer Haus – 24,1%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmenswebsite ist wertvolle B2B-Leadquelle – Qualität wird jedoch zu wenig gemessen

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Die wertvollste Lead-Quelle für B2B Marketer ist die Unternehmenswebsite. Dies ergab eine neue Untersuchung von Demandbase in Zusammenarbeit mit Focus Research. Übertroffen wird die Corporate Website nur noch von persönlichen Kontakten und Empfehlungen. Die Website ist bei der Leadgenerierung sogar 7 mal effektiver als Social Media.

Auch wenn Websites eine positive Lead-Quelle sind, so sehen die B2B Marketing Experten noch Optimierungsbedarf: 84% sind der Meinung, ihre Website bräuchte eine leichte bis starke Verbesserung um neue Interessenten zu generieren.

Daneben wollen viele Marketing-Experten auf ihren Websites ein stärkeres „Community-Gefühl“ erzeugen und sehen hier Handlungsbedarf.

Das Tracking von unregistrierten und anonymen Besuchern ist ebenfalls ein Bereich, der Verbesserungsmaßnahmen erfordert.

Wer Kontaktdaten der Besucher erhält, wie etwa Anrede oder Firmenname, kann auch die Qualität der Leads besser messen. Die Leadqualität ist laut Umfrage der wichtigste Performance Indikator, wenn es um die Messung der Effektivität der Website geht.

Allerdings messen weniger als die Hälfte der Marketing-Experten Kennzahlen, die bei der Bestimmung der Leadqualität helfen: Nur 20% messen, welchem Unternehmen ein Nutzer angehört, nur 49% untersuchen, was ein Nutzer nach der Anmeldung macht – oft ein wichtiger Indikator, wo sich ein potenzieller Kunde im Kaufprozess befindet.

7 Tipps für erfolgreiche Facebook-Posts

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Welche Facebook-Posts erzielen das höchste Engagement? Wer eine Facebook-Seite für seine Marke erstellt, wird sich meist folgende Fragen stellen: Wie erhöhe ich die Anzahl an „Likes“ und Kommentare der Posts? Wie oft und wann sollte ich auf Facebook posten? Welche Art von Content erzielt das höchste Engagement?

Eine neue Studie von Buddy Media untersuchte über einen Zeitraum von 6 Monaten 100 Facebook-Fanseiten weltweit führender Einzelhändler um Erfolgsfaktoren von Facebook-Posts ausfindig zu machen. Denn wer es mit seinen Posts nach oben in die Timeline der User schafft, erhält deutlich mehr Aufmerksamkeit. Dafür müssen die Posts einen guten Edge Rank haben, der durch einen speziellen Algorithmus kontrolliert wird. Folgende Faktoren wirken sich auf den Edge Rank aus:

  • Beliebtheit der Posts: Wie viele Kommentare, „Gefällt mir“ und Klicks erhält das Update?
  • Relevanz: Wie häufig hat sich der Nutzer mit vergangenen Posts der Marke auseinandergesetzt?
  • Aktualität: Wie viel Zeit ist der Veröffentlichung des Posts verstrichen?

 

 

Folgende Tipps helfen dabei, einen hohen Edge Rank zu erzielen:

  1. Mittwoch ist der beste Tag für Postings. Obwohl die Händler jeden Wochentag Updates veröffentlichen, so ist das Engagement der Fans mittwochs um 8 % höher als der Durchschnitt.
  2. Poste wenn der „Lärmpegel“ niedriger ist. Posts die während allgemein aktiver Zeiten veröffentlicht wurden (8 Uhr bis 19 Uhr) erhielten 17% weniger Feedback, als Posts die während ruhiger Zeiten (19 Uhr bis 8 Uhr) veröffentlicht wurden.
  3. Poste nicht zu oft am Tag. Wer ein- bis zweimal pro Tag postet, erhält 40% mehr User-Engagement. Wer ein bis viermal pro Woche postet erzielt 71% mehr User-Engagement. Marken hingegen, die 3 mal pro Tag oder häufiger posten, haben eine um 25% geringere „Like“-Rate und eine um 42% geringere Kommentar-Rate.
  4. Kurze Posts sind am erfolgreichsten. Posts mit 80 und weniger Zeichen erhalten 66% mehr Engagement. Sehr kurze Posts mit zwischen 1 und 40 Zeichen schneiden am besten ab: Sie erhalten 86% mehr Fan-Engagement. Trotzdem haben nur 5% der Marken-Posts diese Länge.
  5. Fragen ermuntern die Fans: „Frage-Posts“ erhalten doppelt so viele Kommentare wie „Nicht-Frage-Posts“.
  6. Biete den Fans Preisnachlässe und Coupons an. Posts mit diesen Keywords erzielen das höchste Engagement.
  7. Auch das Wording der Sonderangebote ist wichtig: „ X Dollar weniger“ Angebote erhalten doppelt so viel Feedback wie „X Prozent weniger“ Angebote.

Hier eine lustige Infografik von Post Planner, in der die Edge Rank Tipps nocheinmal erklärt werden: