Facebook lokalisiert dich mit neuer Funktion

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Ja, wo ist er denn? Bald weiß ich das von jedem meiner Freunde – dank Facebook. Das Netzwerk wird schon im kommenden Monat die Status-Updates der User mit ortsbasierten Geo-Tags verknüpfen. Ein Jahr lang brauchte Facebook für die Entwicklung des GPS-Dienstes und soll ihn, laut New York Times, Ende April einfügen. Facebook hat damit wohl vor allem den Werbemarkt im Blick und will die Standortdaten für lokale Anzeigen nutzen. Kleine Unternehmen, wie Restaurants oder Läden, könnten von Updates wie „Wo ist hier die nächste Pizzeria?“ oder „Wo stecken denn meine Kunden?“ stark profitieren. Immerhin ein Viertel der Nutzer geht heute mobil auf die Plattform. Der Wettbewerb muss sich somit neuen Herausforderungen stellen. Und der Nutzer ist wieder etwas durchsichtiger geworden…

Fanprotest: Facebook zwingt Metallica in die Knie

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Zwei israelische Fans fanden die Karten für ein Metallica-Konzert zu teuer, gründetet eine Facebook-Protest-Gruppe und waren damit erfolgreich: die Kartenpreise wurden halbiert. Da sieht man wieder, wie viel Macht Facebook mittlerweile den Konsumenten gibt. Das am 22. Mai dieses Jahres in Tel Aviv stattfindende Konzert der Rockgruppe, war Anlass der Aktion. Umgerechnet 116 Euro verlangten die Veranstalter für das billigste Ticket – zu viel für Tomer Mussman und Rotem Horovitz. Sie riefen zum Protest auf und gründeten eine Facebook Gruppe, die innerhalb von nur 4 Tagen 6000 Fans sammelte. Die Musikmedien bekamen Wind davon, griffen das Thema auf und machten es publik. Das Metallica-Management sah sich zum Handeln gezwungen und halbierte die Eintrittspreise. Zwar kostet die teuerste Karte immer noch 192 Euro, erfolgreich war die Aktion jedoch trotzdem. Das Management tat gut daran, zeitnah und kooperativ zu handeln, da bei solchen Protesten mit Schneeball-Effekt schnell das Image dauerhaft Schaden nehmen kann. Toll, wenn man das jetzt immer so machen kann. Vielleicht sollte ich ebenfalls eine Facebook-Gruppe gründen, die für eine Halbierung der Bahnpreise und Verzehnfachung der Pünktlichkeitswahrscheinlichkeit eintritt. Jemand dabei?

Der 5 Dollar Marktplatz im Netz

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Eine tolle neue Geschäftsidee hatten die Macher der Seite Fiverr: Dies ist ein Online-Markplatz für Aufgaben, die 5 Dollar kosten. Man kann dort verschiedene Aufgaben für exakt 5 Dollar erwerben oder anbieten. Diese reichen von WordPress-Installationen über Tarotkarten-Legen oder Chinesisch-Übersetzungen bis hin zum Schreiben von romanischen Sonetten. Kategorien helfen bei der Suche: Social Marketing, Technologie, Schreiben, Business, Bizarres oder Programmieren sind einige davon. Fiverrr selbst behält jeweils 1 Dollar. Bedingung ist, dass die Jobs innerhalb von 24 Stunden ausgeführt werden, wobei der Käufer im Voraus zahlt. Die Idee ist so unterhaltsam wie genial: Wird die Aufgabe nicht ganz zur vollsten Zufriedenheit ausgeführt, ist man eben 5 Dollar ärmer, was aber kein hoher Verlust ist. Oder man hat die Chance, für 5 Dollar ein gutes Schnäppchen zu machen. Als Orientierung für die Käufer, existieren ebenfalls Bewertungen der Job-Anbieter. Vielleicht gibt es ja bald eine Premium-Seite für 10 Dollar-Aufgaben…

Benetton lässt Kunden an Web 2.0 Kampagne teilhaben

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Die italienische Modemarke Benetton sucht im Netz nach neuen Werbeträgern. Sehr interaktiv gestaltet sich dabei die aktuelle Kampagne „It’s My Time”, bei der neue Gesichter in einem Online-Wettbewerb gesucht werden. Zum Einsatz kommt die Technik der Augmented Reality um die Bewerber und Abstimmer zu animieren: Auf casting.benetton.com druckt man sich ein spezielles Logo aus und hält es vor seine Webcam. Nachdem das Bild erkannt wurde, wird eine animierte Welt am Bildschirm erzeugt, die die Models in Bewegung zeigt. Auch auf Facebook, Twitter und YouTube macht Benetton mit dieser Kampagne auf sich aufmerksam. Jeder kann mitmachen und Bilder von sich hochladen. Bis 16. März kann man die Bewerber online bewerten. Die 100 bestbewerteten Models stellen sich anschließend einer Jury, die 20 Teilnehmer davon auswählt und nach New York zum Shooting einlädt. Innerhalb von kürzester Zeit haben sich mehr als 30.000 junge Menschen für diesen Wettbewerb registriert.

Viral der Woche: Hundpropaganda

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Seit 1 Woche auf YouTube und schon über 430.000 Hits. Der Pedigree-Spot, gefilmt mit einer 1000fps Phantom-Kamera, ist wirklich gut gemacht:

Adidas wirbt mit Augmented Reality

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Sportartikel-Hersteller Adidas wirbt mit einer Augmented Reality App auf seiner Facebook-Seite, die mittlerweile über 2 Mio. Fans hat. Das Spiel „The Adidas Neighborhood“ wird gestartet, indem man einen Adidas Schuh mit speziellem Logo vor seine Webcam hält. Anschließend sieht der User, wie eine komplette 3D-Stadt auf seinem Schuh wächst, in welcher er verschiedene Spiele zur Auswahl hat. Wird der Schuh gedreht, dreht sich die Stadt ebenfalls mit, oder er dient als Waffe gegen feindliche Aliens in der Hood. Wir sagen: Das bringt Spaß und Street Credibility!