Web-Service nutzt Spiele-Komponenten um Mitarbeiter zu motivieren

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Dass Spaß und Spiel die Menschen motiviert, ist bekannt. Der Gaming-Trend hält mittlerweile auch in Unternehmen Einzug, die damit gezielt Anreize setzen, um die Mitarbeiter zu motivieren. Ein neuer Web-basierter Service hilft nun Sales-Manager ihre Mitarbeiter mit Belohnungen zu mehr Leistung zu bewegen.

Deal Machine ist ein finnisches Web-Tool, das hilft, Unternehmensziele mit Belohnungen umzusetzen. Gerade im Sales-Bereich sind viele Job-Komponenten vergleichbar mit denen eines Spiels: Zielstellungen, Erfolge und erreichte Prämien. Deal Machine überträgt nun dieses Spiele-Modell auf den Sales-Bereich, um Mitarbeiter für jede Leistung, die sie in Richtung Zielerfüllung erbringen, zu belohnen. Die Vertriebs-Manager setzen zunächst die Regeln für die Mitarbeiter fest und passen gegebenenfalls diese Regeln weiter an um den Focus des Teams zu lenken. Dabei wird von der Seite automatisch ein Echtzeit-Anzeige erstellt, die dem Management sofort Feedback über ihre Mitarbeiter bereitstellt – in Form von Analysen – und auch den Mitarbeitern anzeigt, wer gerade gewinnt. Dadurch wird ebenfalls eine effizientere Arbeitsweise generiert.

Der Service ist zunächst 30 Tage kostenlos nutzbar und danach für 2 Nutzer gratis. Für 3 Nutzer beträgt die monatliche Gebühr 19 Euro, für bis zu 10 Nutzer 49 Euro und für bis zu 25 Nutzer 99 Euro. Wer andere Unternehmen anwirbt, erhält weitere Gratis-Nutzungszeit.

Eine interessante Idee, die Unternehmensabläufe mit Spiele-Elementen effizienter und spaßbringender zu gestalten.

LinkedIn führt Firmenbewertungen ein

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Mitglieder von LinkedIn können nun Firmen bewerten. Das Netzwerk für Geschäftskontakte nutzt damit das Know-how seiner Mitglieder als werbliche Empfehlung, die Firmen müssen allerdings dem Prozedere vorher zustimmen.

Das US-Gegenstück zu Xing lässt die Mitglieder mit dieser neuen Funktion Produkte und Firmen bewerten. Dabei werden die Expertenbeurteilungen von LinkedIn-Mitgliedern auffällig auf der Firmenseite im Portal platziert. So können sich einerseits andere Nutzer ein Bild der Firmen machen, und Unternehmen haben die Möglichkeit, sich in einem guten Licht darzustellen.

Ein interessanter Schachzug, denn viele LinkedIn-Miglieder sind Business-Experten und verfügen über ein breites Wissen in ihrer Branche, was die Bewertungen sehr authentisch und hilfreich machen kann. “Das Abgeben von vernünftigen Empfehlungen hilft Ihnen, sich professionell als Beeinflusser zu definieren und Glaubwürdigkeit bei potentiellen Arbeitgebern, Partnern oder Kollegen aufzubauen“, so Roslansky, Director, Product Management im LinkedIn-Firmenblog.

Zum Start der sogenannten „Company Pages“ sind 32 Firmen dabei, hauptsächlich aus der IT-Branche. Unter anderem Hewlett Packard, Dell und Microsoft, aber auch AT&T, Volkswagen und Citibank stellen sich den User-Bewertungen.

Diese Funktion wäre sicherlich auch eine sinnvolle Erweiterung für Xing. Hier gibt es zwar seit einem Jahr ebenfalls Unternehmensseiten, auf denen sich die Firmen vorstellen, doch bislang noch keine Bewertungsfunktion.

Allerdings könnte die Funktion auch ein „Muss“ werden: Wer sich nicht der öffentlichen Meinung stellt, könnte ja potentielle schlechte Bewertungen verbergen wollen, was auf keinen hochwertigen Service oder Produkte schließen lässt. Ein Umkehrschluss, der die Firmen unter Druck setzen kann.

Social Media zur internen Kommunikation kaum genutzt

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Deutsche Unternehmen verfolgen keine klare Social-Media-Strategie. Lediglich sechs Prozent der deutschen Unternehmen haben bisher strategische Maßnahmen erarbeitet, um Mitarbeiter den Zugang zu sozialen Netzen und Wissensplattformen zu ermöglichen. Auch in den USA sind es nur 13 Prozent der Unternehmen die eine solche Strategie bereits umgesetzt haben.

Allerdings sind, laut der Studie „Digitale Zusammenarbeit in Unternehmen“ von Avanade, die Hälfte der deutschen Firmen an der internen Nutzung von Social Media interessiert. 34 Prozent geben an, bereits an einer Umsetzung zu arbeiten. In den USA sind es 26 Prozent und im europäischen Durchschnitt sogar 36 Prozent. Allerdings schätzen 22 Prozent der deutschen IT-Entscheider und Geschäftsführer den Einsatz von Social Media für die Unternehmenskommunikation als nicht realistisch ein. 21 Prozent der Entscheider aus den USA und 15 Prozent der europäischen Befragten stimmen dem ebenfalls zu.

Dennoch können heimische Unternehmen, die jetzt eine geeignete Strategie angehen, eine Vorreiterrolle einnehmen und sich als attraktiver, fortschrittlicher Arbeitgeber positionieren. Denn die Generation Y, also die 18- bis 30-Jährigen, erwartet die gleichen Kommunikationskanäle am Arbeitsplatz vorzufinden, die sie selbst auch privat nutzt.

Unternehmen, die bereits die interne Nutzung von Social Media-Tools eingeführt haben, sehen klar deren Vorteile. 30 Prozent geben an, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen verbessert hätte und Probleme schneller gelöst werden. Fast jeder Vierte sieht die Produktivität optimiert und 13 Prozent meinen sogar, die Kundenzufriedenheit habe sich dadurch ebenfalls verbessert.

Momentan dominieren noch deutlich die klassischen Kommunikationskanäle in den deutschen Unternehmen. Vor allem E-Mails (97 Prozent) und das Telefon (94 Prozent) werden mit Abstand am häufigsten genutzt. 78 Prozent setzten zum Informationsaustausch auf das Intranet und 82 Prozent auf gemeinsam genutzte Laufwerke. Wissensplattformen, wie etwa Wikis, werden hingegen kaum oder gelegentlich genutzt. Hier liegt die häufige Nutzung lediglich bei 22 Prozent.

Aus Angst vor Sicherheitslücken und Produktivitätsverlusten blockieren auch viele Unternehmen die Nutzung sozialer Netzwerke: Commerzbank, HeidelCement, VW und Porsche sind Beispiele dafür. Die Allianz hat allerdings vor kurzem Facebook und YouTube wieder entsperrt – genauso wie mehr als zwei Drittel der 30 Dax-Unternehmen.

Für die Studie wurden mittels Online-Interviews über 500 Vorstände, Manager und IT-Entscheider aus 17 Ländern zu der internen Nutzung von Social Media-Tools befragt.

Umfrage: Deutsche Nutzer trennen strikt zwischen Arbeitskollegen und Facebook-Freunden

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Die Mehrheit der Mitarbeiter von Unternehmen in der Kommunikations-branche dürfte auf Facebook vertreten sein, oft sogar die Geschäftsführungsebene. Damit heben sich beispielsweise Agenturen deutlich von anderen Berufsgruppen ab: Laut einer Umfrage des Karriereportals Monster.de sind 61 Prozent der deutschen Teilnehmer in sozialen Netzwerken nicht mit ihren Arbeitskollegen befreundet und trennen damit strikt zwischen Berufs- und Privatleben. 27 Prozent geben dagegen an, sich auf Facebook mit ihren Kollegen auszutauschen. 12 Prozent der Befragten sind zwar mit Kollegen in Kontakt, haben jedoch unterschiedliche Profil-Einstellungen für Freunde aus dem privaten Umfeld und solche aus dem Job.

In Österreich trennen nur 45 Prozent der befragten Internetnutzer strikt zwischen Berufs- und Privatleben. Die befragten Schweizer hingegen antworten ähnlich wie die Deutschen: 62 Prozent haben keine Arbeitskollegen auf ihrer Facebook-Freundesliste.

Mehr als ein Drittel der Österreicher und 31 Prozent der Schweizer Befragten stehen mit ihren Kollegen über Facebook in Kontakt. 20 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Österreich zählen zwar Kollegen zu ihren „Freunden”, nutzen jedoch unterschiedliche Profil-Einstellungen für private Vertraute und Kollegen. Von dieser Möglichkeit machen nur sieben Prozent der Befragten aus der Schweiz Gebrauch.

An der Umfrage beteiligten sich von 6. bis zum 19. September 2.116 Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Studie: Die Unternehmens-Webseite hat noch nicht ausgedient

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Wie und wo informieren sich Medienvertreter, Finanzanalysten, Investoren oder Jobsuchende im Web? Müssen Unternehmen in Zukunft ihre Webpage in eine Facebook-Seite umwandeln? Die Studie “Vom Website-Betreiber zum Multi-Channel-Manager” von Virtual Identity zeigt: Firmenwebsites haben noch lange nicht ausgedient, doch die Bedeutung von Social Media steigt.

Keine Frage: Die Mediennutzung von Unternehmenszielgruppen hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Kunden steuern die Kommunikationsprozesse von Unternehmen in der digitalen Öffentlichkeit heute mit. Angestammte Kommunikations-strategien und -gewohnheiten sind vor diesem Hintergrund zu hinterfragen. Hierfür untersuchte Virtual Identity das Online-Verhalten von 5.000 Personen. Die Ergebnisse:

In der Phase der Neuorientierung und als erste Anlaufstelle zur Informationsaufnahme werden neben den allgemeinen und traditionellen Plattformen, d.h. etablierten Medien wie Suchmaschinen, Unternehmens-Websites oder Online-Fachzeitschriften auch neuere Quellen wie Blogs, Netzwerke oder Foren werden berücksichtigt.

In der Phase der Konkretisierung der Informationsanforderungen, die in Interaktionen oder Transaktionen mit dem Unternehmen einmündet, überwiegt dagegen die Relevanz der etablierten Medien; insbesondere die Unternehmens-Website hat eine hohe Reputation.

Insgesamt entsteht ein Bild, welches das klassische Mediennutzungsmuster weitgehend bestätigt und ein hohes Maß an Zufriedenheit mit den vorhandenen Medienangeboten widerspiegelt:

  • 70% der Jobsuchenden nutzen Unternehmenswebsites in der Phase der Stellensuche.
  • 92% der Kunden erachten Informationen zu Produkten, 71% zu Dienstleistungen als (sehr) wichtig.
  • 81% der Finanzanalysten halten Geschäfts- und Zwischenberichte für (sehr) wichtig; 52% der Investoren nutzen Unternehmens-Websites für die Recherche und den Vergleich von Anlageoptionen.
  • 74% der Medienvertreter halten Unternehmens-Statements und Pressemitteilungen für wichtig; 40% nutzen Blogs und 39% Foren und Fach-Communities bei der Themenfindung.
  •  57% der Mitglieder eines Verbandes oder Interessengruppe und 55% der Compliance-Interessierten bewerten Nachhaltigkeitsberichte als sehr relevant bzw. relevant; 51% der Mitglieder in Verbänden und Interessengruppen nutzen die Unternehmens-Website zum Kennenlernen eines Unternehmens.

In einigen Aspekten der Mediennutzung zeigt die Studie jedoch auch spezifische und überraschende Ergebnisse:

  • Produktinformationen haben auch für Medienvertreter eine hohe Relevanz: 83% der Medienvertreter nutzen diese, wenn sie sich über Unternehmen informieren – noch vor Unternehmens- Statements und Pressemitteilungen.
  • Das Informationsverhalten von Investoren und Finanzanalysten zeigt deutliche Unterschiede: Investoren recherchieren fast ausschließlich in klassischen Online-Medien, während Finanzanalysten auch Social-Media-Kanäle befragen: 38% der Finanzanalysten nutzen Social- Bookmarking-Dienste und 33% Foren und Fach-Communities, um Detailinformationen oder Vergleichsdaten zu Anlagemöglichkeiten zu finden.
  • Compliance-Interessierte und Mitglieder in Verbänden und Interessengruppen nutzen die ganze Bandbreite von Online-Diensten und -Plattformen, dabei fällt die hohe Bedeutung von Social Media auf.
  • Bei den Kunden zeigt sich eine große Streuung in der Nutzung der Inhalte und Informationsquellen: Um sich über ihr Fachgebiet auf dem Laufenden zu halten, nutzen Kunden Foren und Fach-Communities intensiv; in der Phase der konkreten Kontaktaufnahme spielt dagegen die Unternehmens-Website eine größere Rolle.

Bei den Einschätzungen zu zukünftigen Entwicklungsrichtungen der Mediennutzung zeigt sich durch die verschiedenen Zielgruppen hindurch ein ähnliches Stimmungsbild – mit spezifischen Ausprägungen:

  • Meinungen in nutzergenerierten Medien werden den Unternehmenserfolg und das Bild in der Öffentlichkeit zukünftig immer stärker beeinflussen: Dies schätzen 46% der Finanzanalysten, 45% der Investoren, 58% der Kunden und 54% der Jobsuchenden als (sehr) wahrscheinlich ein.
  • Die Nutzung von Videos wird im Web eine zunehmende Rolle spielen: 73% der Kunden erwarten in Zukunft eine Präsentation von Produktinformationen mittels Online-Videos; 70% der Investoren, 68% der Finanzanalysten und 60% der Medienvertreter bewerten eine standardmäßige Live-Übertragung von wichtigen Events als sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich.
  • Die Erwartungen an Communities sind unterschiedlich: Mehr als 61% der Vertreter von Verbänden und Interessengruppen, 55% der Compliance-Interessierten, 53% der Medienvertreter – aber nur 38% der Investoren – schätzen die Kontaktpflege in sozialen Netzwerken als (sehr) wahrscheinlich ein
  • Kontrovers sind auch Meinungen zur zukünftigen Bedeutung mobiler Websites: 62% der Finanzanalysten sowie 54% der Compliance-Interessierten schätzen diese als relevant ein, um sich über das aktuelle Marktgeschehen auf dem Laufenden zu halten, aber nur 41% der Investoren und der Kunden halten dies für sehr wahrscheinlich bzw. wahrscheinlich.

Insgesamt zeigt sich, dass die Anforderungen an die Multimedialität, Flexibilität und Vernetzung von Informationsangeboten gewachsen sind. Unternehmen haben es heute mit Zielgruppen zu tun, die einen sehr spezifischen Informationsbedarf haben und gegenüber neuen Informationsquellen aufgeschlossen sind. Kommunikationsverantwortliche, die in der Vergangenheit als Website-Betreiber erfolgreich waren, werden sich zukünftig eher als flexible „Information Broker“ und Multi-Channel-Manager positionieren müssen. Mit der Ausdifferenzierung der Medienlandschaft verschärft sich der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden. Darauf sollten Unternehmen mit entsprechenden thematischen, medialen wie auch organisatorischen Strategien reagieren.

Hier gibt es die Studie kostenlos als PDF.

Neuer „Elite“ Crowdsourcing Service mit Qualitätsgarantie

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Crowdsourcing hat normalerweise das Problem, dass die Arbeitgeber die Qualität der Arbeitsergebnisse nicht im Voraus wissen können – schließlich kennen die Auftraggeber den Arbeiter meist nicht persönlich. Die internationale Plattform Edge Amsterdam bietet nun eine Qualitätsgarantie: Als eine Art „Elite-Crowdsourcing“ Plattform beschränkt sie den Bewerberpool auf talentierte Mitarbeiter und arbeitet mit jungen kreativen Talenten und Marken zusammen, um Produktinnovationen voranzutreiben. Nur per Einladung darf man sich um Stellen bewerben. Edge findet seine Online- und Offline-Arbeitskräfte über Kunsthochschulen und andere Verbindungen um sicherzugehen, dass nur fähige Mitarbeiter im Bewerberpool sind.

Andere Plattformen verlassen sich hingegen auf die eigenen Profilangaben der Bewerber und bieten zwar ein Rating-System an, das jedoch nur nach einiger Zeit und mehreren objektiven Bewertungen seinen Zweck erfüllt.

Mit dieser externen Qualitätskontrolle umgeht Edge Amsterdam das Problem und sollte nach seiner Beta-Phase durchaus auch auf andere Branchen ausgeweitet werden.