Infografik: Wie wichtig sind uns Apps?

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Hier eine Infografik von Flowtown zu Verhalten und Eigenschaften von App-Besitzern. Rund 18 Apps hat ein US-Bürger auf seinem Handy. Am beliebtesten sind Spiele-Apps, gefolgt von Wetter- und Navigations-Anwendungen. Apps werden hauptsächlich genutzt, wenn man alleine ist (71%), jeder Zweite nutzt sie, wenn er auf jemdanden oder etwas wartet. 47% greifen während der Arbeit auf die Anwendungen zurück und 23% nutzen sie beim Shoppen. Nur einer von acht US-Amerikanern hat für den Download einer App bezahlt.

How Important Have Apps Become?

50 erstaunliche Zahlen und Fakten über Facebook

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Facebooks Siegeszug ist schon fast beängstigend: Jeden Monat wächst das Netzwerk um 10 Millionen Nutzer und befindet sich laut Alexa.com auf Platz 2 der Websites mit den meisten Besuchern. Sogar Google hat nun seinen  Suchmaschinen-Algorithmus angepasst und legt mehr Gewicht auf soziale Plattformen in den Suchergebnissen.

Hier eine Zusammenstellung von 50 aktuellen Facebook Zahlen und Fakten:

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1.    Jeder 13. Erdbewohner ist bei Facebook.

2.    Die über 35-jährigen stellen mehr als 30 Prozent der gesamten Nutzergemeinschaft.

3.    71,2 Prozent aller US-amerikanischen Internetuser sind bei Facebook.

4.    Alle 20 Minuten werden 1.000.000 Links auf Facebook geteilt.

5.    Alle 20 Minuten werden 1.484.000 Event-Einladungen gepostet.

6.    Alle 20 Minuten werden 1.323.000 Fotos markiert.

7.    Alle 20 Minuten werden 1.851.000 Status-Updates veröffentlicht.

8.    Alle 20 Minuten werden 1.972.000 Freundschaftsanfragen angenommen.

9.    Alle 20 Minuten werden 2.716.000 Fotos hochgeladen.

10.  Alle 20 Minuten werden 2.716.000 Nachrichten versandt.

11.    Alle 20 Minuten werden 10,2 Millionen Kommentare gepostet.

12.    Alle 20 Minuten werden 1.587.000 Pinnwandeinträge geschrieben.

13.    750 Millionen Fotos wurden am Silvester-Wochenende auf Facebook geladen.

14.    48 Prozent der jungen Amerikaner sagen, sie erfahren Neuigkeiten (Nachrichten) durch Facebook.

15.    48 Prozent der 18 bis 34-jährigen loggen sich direkt nach dem Aufstehen bei Facebook ein.

16.    50 Prozent der aktiven Facebook User loggen sich jeden Tag bei Facebook ein.

17.    Der Durchschnitts-User hat 130 Freunde.

18.    Jeden Monat verbringen die Menschen über 700 Milliarden Minuten auf Facebook.

19.    Die Nutzer interagieren mit über 900 Millionen Objekten (Seiten, Gruppen, Events und Community-Seiten).

20.    Der Durchschnitts-User ist mit 80 Community-Seiten, Gruppen und Events verbunden.

21.    Der Durchschnitts-User erstellt 90 Inhalte jeden Monat.

22.    Jeden Monat werden über 30 Milliarden Inhalte (Web-Links, News, Blog-Posts, Notizen, Fotoalben, etc.) geteilt.

23.    Es existieren über 70 verschiedene wählbare Sprachen.

24.    Über 70 Prozent aller User leben außerhalb der USA.

25.    Bei der Übersetzung halfen über 300.000 Nutzer mithilfe der Übersetzungs-App mit.

26.    Mehr als eine Million Entwickler und Unternehmer aus mehr als 190 Ländern sind mit dem Aufbau der Facebook-Plattform beschäftigt.

27.    Jeden Tag werden 20 Millionen Anwendungen auf Facebook installiert.

28.    Jeden Monat interagieren über 250.000 Millionen Menschen auf externen Websites mit Facebook.

29.    Seitdem die Social Plugins seit April 2010 zur Verfügung stehen, werden sie jeden Tag von etwa 10.000 neuen Websites eingebaut.

30.    Über 2,5 Millionen Websites haben Facebook integriert, darunter 80 der ComScore U.S. Top 100 Seiten und über die Hälfte der weltweiten Top 100 ComScore Webseiten.

31.    Über 250 Millionen aktive User nutzen Facebook von ihrem Mobiltelefon aus.

32.    Menschen, die auf Facebook über ihr Handy zugreifen, sind doppelt so aktiv auf der Plattform wie „nicht-mobile“ Nutzer.

33.    Über 200 Mobilfunkbetreiber in 60 Ländern arbeiten an der Anwendung und Entwicklung von Facebooks mobilen Produkten.

34.    Auf der ursprünglichen Facebook-Homepage war das Gesicht von Al Pacino abgebildet.

35.    Anfangs gab es bei Facebook eine Funktion, die wie eine Datentauschbörse funktionierte.

36.    Die ersten „Work Networks“ sowie auch die ursprünglichen Netzwerke beinhalteten Apple und Microsoft.

37.    Es gibt keine Definition des Worts „poke“.

38.    Es gibt eine App, die die Speisekarte des Facebook Cafes anzeigt.

39.    Mark Zuckerberg nennt sich „Harvard Absolvent“ obwohl er keinen Abschluss hat.

40.    Die Australier verbringen mehr Zeit auf Facebook als jede andere Nation. Im Schnitt 7 Stunden pro Monat.

41.    Der Kapuzenpullover eines Facebook-Mitarbeiters wurde für 4.000 Dollar auf eBay verkauft.

42.    Anfangs wurde Facebook durch Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal, mit 500.000 Dollar finanziert.

43.    Facebook hat die zweithöchsten Traffic-Zahlen (nach Goolge).

44.    Facebook wird derzeit mit 80 Milliarden Dollar bewertet.

45.    Facebook verdient Geld durch Werbung und virtuelle Güter.

46.    Facebook wurde beinahe durch ein Gerichtsverfahren verboten, da das Soziale Netzwerk von Harvard „ConnectU“ Mark Zuckerberg beschuldigte, Ideen und Technologie geklaut zu haben.

47.    Die USA haben mit 155 Millionen Menschen die größte Nutzergemeinschaft, was 23,6 Prozent aller Facebook Nutzer entspricht.

48.    Es gibt über 16.000.000 Facebook Fanseiten.

49.    Texas Hold’em Poker ist die beliebteste Facebook-Seite mit über 41 Millionen Fans.

50.    Facebook hat über 650 Millionen aktive User.

 

Quellen der Informationen:

Twitter-Studie: Wenige Nutzer geben den Ton an

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Twitter hat über 190 Millionen User. Doch rund 50 Prozent der Tweets sollen von nur 20.000 Nutzern stammen. Dies wollen Forscher herausgefunden haben.

Der Hype, der in den Medien um Twitter gemacht wird, war schon immer für viele Menschen etwas unverständlich, da in ihrem privaten Bekanntenkreis nur wenige diesen Service nutzen. Eine neue Studie belegt, dass Twitter tatsächlich eher ein Sprachrohr der “alten” Medien ist, die diesen Dienst auch in “alter Push-Manier” verwenden um Nachrichten zu verbreiten – und ihn somit auch gerne als Hype bewerben.

Laut einer Studie der Cornell University und Yahoo sind nämlich nur 0,05 % der Nutzer für die Hälfte der Twitter-Aufmerksamkeit verantwortlich – hauptsächlich Medien. Diese 20.000 sogenannten Elite-Nutzer wurden in 4 Kategorien eingeteilt: Prominente, Blogger, Medien und Organisationen.

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Wie sieht der Informationsfluß auf Twitter aus, der durch diese 4 Kategorien geprägt wird? Obwohl Medien die aktivsten Twitter-Nutzer sind und die meisten Informationen produzieren, werden nur 15 Prozent ihrer Tweets direkt von „normalen Nutzern“ gelesen. Der Großteil der Beiträge erreicht die Massen indirekt über Retweets oder andere Mitglieder und zwischengeschaltete Meinungsführer.

Die Medien produzieren zwar die meiste Information, doch Prominente haben die meisten Follower. Prominente folgen auch selbst lieber Prominenten, während Blogger es bevorzugen, anderen Bloggern zuzuhören, Medien hören Medien zu, etc. – man bleibt also unter sich. Allerdings retweeten Blogger mehr Informationen: 93 Retwees pro Blogger stehen 1,1 Retweets pro normalem Twitter-Nutzer gegenüber und unterstreichen das Bild der Blogger als Inforamtions-Recycler und –Filter.

Welcher Content hat die größte Lebensdauer? Tweets mit URLs von Medien sind meist kurzlebig, während Tweets mit URLs von Bloggern langlebiger sind. Die Tweets mit der längsten Lebensdauer sind jedoch Tweets mit URLs zu Videos und Musik, welche die Twitter-User ständig neu entdecken und weiterleiten.

Mitte März hatte der Microblogging-Service zum fünjährigen Jubiläum einige Statistiken veröffentlicht. Demnach werden rund eine Milliarde Kurznachrichten pro Woche veröffentlicht. Vor einem Jahr wurden im Schnitt etwa 50 Millionen Tweets pro Tag publiziert. Im Februar 2011 waren es rund 140 Millionen pro Tag.

Anlässlich des Todes von Sänger Michael Jackson am 25. Juni 2009 wurden 456 Tweets pro Sekunde verzeichnet. Der aktuelle Rekord liegt bei 6.939 Tweets pro Sekunde – gemessen vier Sekunden nach dem Jahreswechsel in Japan. Twitter zählt mittlerweile etwa 460.000 neue Nutzer pro Tag.

Mobile Internetnutzung: Zahlen und Fakten zu Deutschland

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Mehr als 5 Milliarden Handy-Anschlüsse gibt es weltweit. In Deutschland besitzen rund 90 Prozent der Menschen ein Mobiltelefon und je nach Umfrage haben 20 bis 40 Prozent der Deutschen ein Smartphone. Allein letztes Jahr wurden in Deutschland über 8 Millionen Smartphones verkauft.

Smartphones erlauben durch ihre technische Ausstattung vielfältigen Marketing-Möglichkeiten. Für Werbetreibende wird es enorm wichtig, herauszufinden, wie die Konsumenten die verschiedenen Medien (Smartphones und Tablets) nutzen, um sie im passenden Moment zu erreichen und ihre Bedürfnisse optimal zu befriedigen.

Tomorrow Focus Media befragte im Januar 2011 über 5.500 Personen zur mobilen Internetnutzung.

Hier die Ergebnisse.

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Ausstattung der mobilen Internetnutzer:

  • 90 Prozent der Befragten besitzen ein Mobiltelefon
  • 74,6 Prozent der Handys haben Internetzugang
  • 64,3 Prozent der Handys haben eine E-Mail-Funktion
  •   Was die Vertragsarten betrifft, so setzen sich Flatrates bei Heavy-Usern durch (58,5% der Befragten haben Flatrate) und Prepaid-Verträge bei Selektiv-Usern

 

 Nutzung des mobilen Internets:

  • Ein Drittel der Befragten ist schon mobil im Internet unterwegs.
  • Über 30 Prozent der Befragten planen die mobile Internetnutzung in 2011. Der mobile Internetmarkt ist also noch lange nicht gesättigt.
  • Knapp 60 Prozent der Befragten sind mindestens täglich mobil im Internet. Der Anteil der Personen, die mehrmals täglich mobil ins Internet gehen ist deutlich angestiegen (um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 44,5 Prozent).
  • Der Großteil der mobilen Internetnutzer (80 Prozent) ist täglich bis zu einer Stunde mobil online.
  •  Das mobile Internet wird vorwiegend unterwegs genutzt. Die stärkste Nutzung findet zur Drivetime zwischen 6 und 9 Uhr und zwischen 17 und 20 Uhr statt.
  • Allerdings sinkt die Zahlungsbereitschaft für mobile Apps: 73,4 Prozent wollen dafür nichts zahlen. Nur 7 Prozent sind bereit, 2 Euro und mehr auszugeben. 13 Prozent würden für die Apps noch bis 0,79 Euro ausgeben und 6,4 Prozent sind bereit 0,79 – 1,99 Euro zu bezahlen.
  • Die Hauptmotive für die mobile Internetnutzung sind Zeitvertreib (49,3%) und Zeitersparnis (44,6%). Dabei wird das Web meist für den Versand von Emails genutzt, Nachrichten werden gelesen und Informationen nachgeschlagen.

 

Der typische mobile Internetnutzer ist:

  • eher männlich und jünger
  • hoch gebildet und berufstätig bzw. in Ausbildung
  • verdient mehr als der Durchschnitt
  • Zwei verschiedene Nutzertypen treten hervor: Heavy-User mit einer intensiven Nutzung, meist mehrmals täglich bis zu 60 Minuten in allen Lebenslagen sowie der Selektiv-Nutzer mit einer situativen Nutzung (z.B. um nach dem Weg zu fragen) bis zu 60 Minuten pro Monat.

Auch der Tabletverkauf wächst. Laut Gartner wurden 2010 weltweit 19,5 Millionen iPads und Co. verkauft,  in 2013 sollen es 154 Millionen sein.

Die Nutzung der Tablets sieht laut Tomorrow Focus folgendermaßen aus:

  • Das iPad wird sehr regelmäßig genutzt.
  • Das iPad wird vorwiegend privat zu Hause genutzt.
  • An Werktagen hat das iPhone die Nase vorn – am Wochenende ist das iPad klarer Sieger der Nutzung.
  • Das Lesen von Printmedien spielt auf dem iPad eine große Rolle. 81 Prozent lesen Tageszeitungen und Nachrichten
  • Die Zahlungsbereitschaft ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Drei Viertel der iPad-Besitzer sind bereit für journalistische Inhalte auf dem iPad Geld auszugeben. 32% würden zwischen 5 und 10 Euro zahlen, 13,5% sogar mehr als 10 Euro.
  • Werbung auf dem iPad ist deutlich akzeptierter als in klassischen Medien. 67 Prozent gegen an, bei kostenlosen Inhalten eine Refinanzierung durch Werbung zu tolerieren.

 

Der typische iPad-Nutzer ist:

  • eher männlich und mittleren Alters. Knapp 90 Prozent der iPad-Besitzer sind über 30 Jahre alt.
  • sehr hoch gebildet und berufstätig
  • Entscheider und Gutverdiener

Die besten Infografiken 2010

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Zum Ende des Jahres wollen wir euch die besten Infografiken von 2010 präsentieren. Von Facebooks Demographie und seinen Datenschutzpannen über SMS- und Farmville-Nutzung bis zum Einsatz von Social Media im B2B-Bereich, zeigen die 9 Infografiken wie sich unsere Online-Welt entwickelt.

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1. Twitter-Analyse zeigt Amerikas Stimmung im Zeitraffer

Forscher der Harvard Universität analysierten die Stimmungen der Twitter User über den Tag hinweg und erstellten eine Ansicht der „Stimmungsschwankungen“.

Ein Video zeigt die Veränderungen (rot = unzufrieden, grün = zufrieden):

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 2. Facebooks 500 Millionen Mitglieder

Die wachsende Facebook-Bevölkerung demographisch dargestellt nach Ländern, Alter und Wachstumsraten der einzelnen Länder.

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 3. Siegeszug der SMS

Interessante SMS-Daten und Fakten. Die Philippiner sind z.B. weltweit Nummer 1, was die Anzahl an versendeter SMS betrifft.

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 4. Facebooks Datenschutz: 6 Jahre Dauerproblematik

Die Geschichte der größten Datenschutzpannen auf Facebook in einer Grafik.

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 5. Farm Ville vs. echte Farmen

Ein Vergleich zwischen dem virtuellen Facebook-Spiel und echten Farmen. Der durchschnittliche Farmville-Spieler ist eine 43 Jahre alte Frau, der durchschnittliche Bauer ein 57 Jahre alter Mann.

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 6. Soziale Güter: Wohltätigkeit und Technik im Online-Universum

Wie veränderte sich die Spendenbereitschaft via Social Media in den letzten Jahren? Ein Vergleich mit traditionellen Offline Non-Profit Einrichtungen.

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 7. Klagen der Mobilfunkunternehmen

Wer verklagt wen innerhalb der Mobilfunk-Industrie?

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 8. Social Media Marketing im B2B Bereich

Wie nutzen B2B-Unternehmen Social Media? Welche Tools nutzen sie? Messen sie den ROI? Welche Budget-Pläne haben sie für die Zukunft?

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 9. Wie nutzt die Welt Mobiltelefone

Die Infografik zeigt die Anzahl der Mobiltelefone pro Einwohner in verschiedenen Ländern sowie Telefoniergewohnheiten der Handybesitzer. 

Was Statusupdates über die Nutzer verraten

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Eine Facebook-Datenauswertung offenbart Trends: Jüngere User nutzen mehr Kraftausdrücke und reden mehr über sich selbst als ältere Nutzer, die lieber über andere reden. Dies und einiges mehr finden Datenauswerter, wenn sie anonyme Postings auf Facebook durch den Datenwolf drehen.

Über 1 Million Postings wertete ein Facebook-Team dafür aus. Die Posts wurden bestimmten inhaltlichen Kategorien zugeordnet und anschließend in Zusammenhang gebracht mit dem Alter der Nutzer, der Anzahl der Freunde, Tageszeit sowie Anzahl der ausgelösten Likes und Kommentare. Die Ergebnisse veröffentlichte Facebook in dem Blog-Post What’s on your mind?. Demnach reden beliebte User öfter über andere, Fernsehen und Filme. Weniger beliebte Nutzer posten über die Arbeit, Schlafen oder Essen.

Zunächst wurde die Korrelation zwischen Wortwahl und Alter analysiert. Je älter ein Nutzer, desto eher spricht er über Religion, Familie und positive Emotionen. Jüngere Nutzer hingegen verwenden eher Kraftausdrücke, sprechen über sich selbst, Schule und posten negative Emotionen.

Ebenso wurde die Korrelation zwischen Wortwahl und Anzahl der Freunde untersucht. Es stellte sich ein positiver Zusammenhang zwischen der Anzahl der Freunde und Pronomen der zweiten Person, Gesamtwortzahl, Religion und Kommunikation heraus. Eine negative Korrelation besteht zwischen Anzahl der Freunde und Familie.

Auch die Tageszeit hat Einfluss auf die Wortwahl: Um 4 Uhr nachts wird eher über Schlafen gesprochen. Kurz bevor Nutzer ins Büro gehen sprechen sie häufiger über ihre Arbeit als danach.

Positive und negative Emotionen ändern sich ebenfalls mit der Tageszeit. Morgens überwiegen positive Emotionen und nehmen anschließend tagsüber ab. Die umgekehrte Entwicklung ist bei negativen Emotionen zu finden: Sie werden im Laufe des Tages mehr. Um 1 Uhr nachts werden die meisten negativen Gefühle gepostet, während um 7 Uhr morgens positive Emotionen ihr Tageshoch erreichen.

Wer viele Kommentare erhalten möchte, sollte negative Status-Updates veröffentlichen. Wer Likes „sammeln“ will, der sollte positive Posts schreiben. Denn positive Posts erhalten mehr Likes, während negative Posts mehr Kommentare auslösen.