Toyota belohnt Tweets mit 500 Dollar Rabatt-Gutscheinen

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Wie viel ist ein Tweet wert? 500 Dollar – laut Toyotas neuester Marketing-Aktion. Der Autohersteller belohnt Kunden, die bis 3. Januar einen Toyota kaufen und darüber twittern mit einem 500 Dollar Rabatt-Gutschein.

Um an der Aktion teilzunehmen, müssen die User die Seite toyotashareathon.com besuchen und einen von Toyota vorgefertigten Tweet mithilfe einer speziellen Applikation bis 15. Dezember weiterleiten. Der Tweet lautet: “If I get my new Toyota during Toyotathon they’ll give me $500 just for this Tweet. http://buyatoyota.com @Toyota #shareathon.” Wer anschließend einen Toyota kauft, kann seinen Gutschein auf der Seite einlösen.

Ziel der Aktion ist es, die Nutzer selbst zu Werbenden zu machen. Und zwar nicht nur entschlossene Käufer, sondern auch diejenigen, die einen Kauf nur leicht in Betracht ziehen. Viele Nutzer werden am Ende keinen Wagen kaufen, twitterten aber trotzdem darüber. Und Toyota erhält Buzz im Social Web, weiß, wer ein potenzieller neuer Kunde ist und kann diesen in nächster Zeit verstärkt beobachten.

Kimberley Gardiner, Managerin für digitales Marketing und Social Media bei Toyota sagte über die Aktion: „Bei einem Angebot mit begrenzter Dauer, verbreiten Tweets und andere sozialen Medien unsere Handlungsaufforderung mit enormer Geschwindigkeit unter den Kunden.“

Toyota begrenzt allerdings die Zahl der Gutscheine auf 250 Stück pro Tag.

Porsche verewigt Namen seiner Facebook-Fans auf Sonder-Modell

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Porsche hat auf Facebook eine große Fangemeinde. Der Luxuswagen-Hersteller wollte mit einer besonderen Aktion seine Community noch weiter vergrößern und bot den Fans ein interessantes Incentive: Wenn Porsches Facebook-Seite die Hürde von 1 Million Fans überschreitet (was vor etwa einer Woche geschehen ist), werden die Namen der Fans, die sich über das Soziale Netzwerk angemeldet haben, in ein besonderes Porsche-Modell eingeritzt werden. Dieses personalisierte Modell kann dann im Porsche-Museum in Stuttgart ab Februar 2011 bewundert werden. Die Anmeldung (exklusiv auf Facebook) ist noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres möglich. Aktuell haben sich 3.800 Fans einen Platz auf dem Wagen gesichert.

Dieses „Social-Media-Modell“ wird wohl nicht das schönste werden, doch sicherlich eines, das viele Kunden an die Marke bindet.

Interessant ist ebenfalls, dass Porsche anscheinend auf Facebook sehr viel Wert legt, aber gerade mal 3.411 Follower auf seinem Twitter-Kanal gesammelt hat.

Social Gaming: Punkte durch Fahrgemeinschaften

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Services in Spiele verwandeln. Diesen Trend erkennen immer mehr Unternehmen und bauen Social Gaming Elemente in ihre Angebote mit ein. Denn Spaß und Motivation durch Belohnungen aktivieren die Kunden stärker als Anweisungen und versprechen damit mehr Erfolg für das Unternehmen.

Die Seite Ridekicks in Großbritannien nutzt Social Gaming um die Fahrgewohnheiten der Menschen zu ändern. Wer Fahrgemeinschaften bildet, erhält Punkte. User, die eine Fahrt planen, veröffentlichen dieses Angebot auf der Plattform – ähnlich wie das in Deutschland etwa bei Mitfahrgelegenheit.de möglich ist. Zusätzlich können sie es in sozialen Netzwerken promoten. Auch die Mitfahrer setzen ihr Gesuch online – auf der Seite oder auf Social Networks. Die Abrechnung erfolgt dann über die Seite, wobei Ridekicks 5% des Fahrpreises einbehält. Fahrer und Mitfahrer erhalten für jede gefahrene Meile einen Punkt. Ebenso wenn sie sich gegenseitig bewerten. Wer schlecht bewertet wurde, bekommt dagegen Punktabzug. In Anlehnung an Foursquare, werden verschiedene Titel vergeben. Ziel der User ist es, „König der Straße“ zu werden.

Noch hat sich Ridekicks nicht entschieden, wie es die gesammelten Punkte weiter belohnt, ist aber offen für Vorschläge.

Eine gute Idee von Ridekicks, über spielerische Anreize etwas für die Umwelt zu tun und nebenbei natürlich Geld zu verdienen.

VW erntet heftige Kritik auf Facebook

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Diese Facebook-Aktion von VW ging wohl daneben. Dabei wollte VW alles richtig machen: Es wurde ein Gewinnspiel auf Facebook organisiert, User durften dafür in bester „Mitmach-Web-Manier“ eigene Videos hochladen, und das beste Video erhielt als Preis einen Polo GTI. Thema der selbstgedrehten kreativen Videos sollte sein: „Wie und wo habt ihr mehr Spaß im Leben, wenn ihr es ein bisschen beschleunigt?“ Doch statt Lob erntet der Autobauer nun viel Kritik von seinen Fans. Was lief falsch?

Zunächst war der Voting-Prozess problematisch: Die User selbst durften nur eine begrenzte Zeit am Anfang des Contests abstimmen und ihre Bewertungen zu den Videos abgeben. Dabei verhinderten technische Probleme manchmal, dass eine Stimme gezählt wurde. Die User mussten hier selbst kontrollieren, ob es funktionierte, ohne Hilfe des Supports bei der Fehlerbehebung zu erhalten.

Rechts ein Auszug der Pinnwand von VW:

Nach diesem Abstimmungsprozess kamen nur die besten 30 Videos zu einer Jury. Diese wählte dann – nach nicht öffentlich bekannt gegebenen Kriterien – den Gewinner aus. Die Community wurde nicht beteiligt, was ein Fehler war.

Als Konsequenz kam auch das von der Jury beschlossene Gewinner-Video bei den Fans leider nicht gut an, die sich bei einer demokratischen Abstimmung wohl anders entschieden hätten. Zudem wurden Termine nicht gut kommuniziert: Ende des Hochladens der Videos und Bekanntgabe der Entscheidung standen lediglich im Kleingedruckten der Teilnahmebedingungen und hätten bei einer Gewinnspieldauer von über 2,5 Monaten öfters als Reminder der Community mitgeteilt werden sollen.

Der zweite Preis wurde schließlich von den Fans als beleidigend angesehen: Ein Einkaufswagen. Zwar hat dieser ein angebautes Skateboard, doch ist der Preis nach Meinung der Community viel zu wenig.

Was kann man daraus lernen? Wichtig bei Aktionen im Social Web ist, der Community volle Transparenz zu zeigen. So auch die Kriterien, nach denen die Gewinner ausgewählt werden. Ebenso sollte die Community ernst genommen werden, d.h. Fans sollten mit adäquaten Preisen belohnt werden. Zudem sollten Unternehmen keine Angst davor haben, die Kontrolle abzugeben und die User abstimmen zu lassen. Jurys stehen dem eher im Wege.

Wir hoffen, dass VW die Kritik der Fans ernst nimmt und die nächsten Aktionen besser umsetzen kann.

Dass VW auch anders kann, beweisen allerdings die kreativen Werbespots, die sich zu beliebten Virals entwickelt haben: Die Fastlane Spots auf Facebook oder „The Fun Theory“ auf YouTube.

Audi bringt Augmented Reality Kalender heraus

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Audi brachte kürzlich einen Kalender heraus – ganz ohne Autos, nur mit Landschaftsbildern. Das dürfte die Geschäftspartner, die den Kalender erhalten hatten, zunächst ziemlich erstaunt haben. Die Lösung: Augmented Reality. Die Autos werden dank einer Smartphone-App nachträglich virtuell in die Landschaftsbilder eingefügt. Dafür muss der Betrachter die Kamera des Handys einfach auf das Bild halten, worauf ein animiertes Modell einprojiziert wird.

Innovative Idee der Ingolstädter, die das Trendthema der erweiterten Realität gut umgesetzt haben.

Hier das Video dazu:

Studie: Nachhaltigkeit ist Treiber für Unternehmenserfolg

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Unternehmen, die nicht nachhaltig wirtschaften, haben langfristig keinen Erfolg. Das ist die Kernaussage der weltweit größten Umfrage unter Firmenchefs. Im Auftrag des UN Gobal Compact hat die Unternehmensberatung Accenture 766 CEOs befragt. 93 Prozent der befragten Manager erwarten, dass Nachhaltigkeit ihr Kerngeschäft in den kommenden Jahren wesentlich prägen und damit letztendlich Einfluss auf Produkte, Kommunikation und Werbung haben wird. 

Angesichts des globalen Wettbeberbs stellt nachhaltiges Wirtschaften eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Doch die Mehrheit der Topmanager sieht sich dem gewachsen: 81 Prozent geben an, dass Nachhaltigkeit bereits Teil der Firmenstrategie ist. 2007 lag der Anteil noch bei 50 Prozent. Vor allem in Asien, Südamerika und Afrika ist das Thema weiter auf dem Vormarsch. Hier stufen 98 Prozent der Befragten Nachhaltigkeit als wichtig oder sehr wichtig ein, in Europa sind es 93 Prozent, im Nahen Osten allerdings nur 79 Prozent.
 
Bei den Branchen nehmen die Autobauer eine Vorreiterrolle ein. Kein Hersteller kann sich dem Thema Nachhaltigkeit entziehen, was nicht zuletzt der Think-Blue-Ansatz von Volkswagen oder die Blue-Efficiency-Kampagne von Mercedes-Benz zeigen. In der Konsumgüterindustrie halten 98 Prozent der Befragten eine ökologische, soziale und mitarbeiterorientierte Strategie für wichtig, im Energiesektor sind es 94 Prozent.
 
Die Gründe, warum Unternehmenschefs auf Nachhaltigkeit setzen, überraschen indessen kaum. 72 Prozent glauben, so die Markenpflege zu stärken, das Vertrauen zu erhöhen und das Ansehen zu steigern. 44 Prozent sehen zudem darin Potenzial für mehr Umsatz und Kostensenkungen. Bei 39 Prozent sind es die Erwartungen bei Kunden. Lediglich bei 12 Prozent geben die Aktionäre den Anstoß.