Pedigree spendet Hundefutter für Blog-Posts und Fans

Tags : , , ,

Social Responsibility zeigen ist Trend. Wenn sich dabei auch noch die Kunden wohl fühlen, umso besser. Das Unternehmen Pedigree startete nun eine schlaue Kampagne: Das Motto „Schreibe einen Blog-Post, helfe einem Hund“ regt Kunden dazu an, einen Artikel über Pedigrees Hunde-Adoptionsprogramm zu schreiben. Für jeden Post spendet das Unternehmen 10 Kilogramm Hundefutter an Tierheime. Das trägt zum positiven Image des Unternehmens bei, ist Mundpropaganda im Netz und die Kunden können direkt eine gute Tat vollbringen. Auch auf Facebook läuft diese Aktion: Wer Fan des Unternehmens wird, löst ebenfalls ein kleineres „Care Paket“ für Hunde aus. Damit wird auch gleich die passende Zielgruppe mobilisiert, die ein Interesse daran hat, dass alle Freunde sich daran beteiligen. Eine Win-Win Kampagne, die man auch auf andere Plattformen ausweiten könnte? Wir haben jedenfalls nun einem Hund geholfen und fühlen uns gut.

Gast fliegt wegen Online-Bewertung aus Hotel

Tags : , , , ,

Der Hotelgast Adrian Healey war unzufrieden mit seinem Hotel und schrieb im Internetportal TripAdvisor eine schlechte Bewertung darüber. Noch während seines Aufenthalts warf ihn daraufhin der Hotelmanager abends aus dem Hotel. Dieses unüberlegte Krisenmanagement könnte dank Social Media nun den Ruin für das Hotel bedeuten, denn die Internetgemeinde und die Medien stürzen sich auf den Fall.

Healey war mit seiner Freundin in das Golden Beach Hotel im englischen Küstenort Blackpool gefahren um sich von einer Chemotherapie zu erholen – ein Umstand, den die Medien jetzt nur allzu gern als Aufhänger verwenden. Zwar sah die Bewertung des Golden Beach schon vor dem Fall schlecht aus – 167 Gäste gaben nur 2,5 von 5 Sterne, und ganze 59 Prozent können das Hotel nicht empfehlen – doch aufgrund der Berichterstattung in den Medien ist es auf Google Maps zu einem Sturm negativer Bewertungen gekommen. Viele User kennen das Hotel nicht einmal, ergreifen aber Partei für das „Opfer“.

In Zeiten von Social Media müssen Unternehmen sehr genau auf ihre Handlungen achten: Warnte man früher 20 Freunde von einem schlechten Hotel, so hatte dies nur geringe Konsequenzen. Doch werden heute 20 Freunde aufgefordert, im Internet negative Bewertungen abzugeben, kann das verheerende Konsequenzen haben.

Die Hotelleitung des Golden Beach hat ihre Kundenbetreuung und Online Reputation Management offensichtlich nicht im Griff, sollte sich öffentlich bei dem Paar entschuldigen und diesem eine Entschädigung anbieten. So könnte der Social Media Sturm eventuell noch abgemildert werden. Wichtig ist eine schnelle, angemessene und ehrliche Reaktion.

Hier die Bewertungen des Golden Beach auf Google Maps, Stand 23. September 2010:

.

Rewe steigt in den Online-Handel mit Lebensmitteln ein

Tags : , , , , , ,

Rewe will ab Winter 2011 Lebensmittel online verkaufen. Neben der Lieferung nach Hause ist auch ein Drive-in-Supermarkt im Gespräch, bei dem online bestellte Ware abgeholt werden kann. In drei deutschen Städten sollen dazu verschiedene Konzepte getestet werden.

Wir berichteten bereits über die britische Supermarktkette Tesco, die ihren Kunden heute schon den Drive-in-Service anbietet. Nun will Rewe offenbar nachziehen.

Rewe-Chef Alain Caparros kündigte an, eine Art Drive-in-Supermarkt zu erproben, bei dem der Kunde zunächst online seine Ware bestellt, dann zu einer vereinbarten Uhrzeit zur Filiale fährt und die Produkte dort in Empfang nimmt.

„Zum anderen werden wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, sich von Rewe beliefern zu lassen. Die Kunden werden dann ihren kompletten Einkauf bei uns online bestellen können.”, sagte Caparros. „Egal, ob unsere Kunden Getränke, Obst, Tiefkühlkost oder Käse bestellen, wir werden liefern”, kündigte Caparros an. Anfangs würden das Drive-in und das Lieferkonzept zwar „nur einen sehr geringen Anteil am Umsatz ausmachen. Aber für uns sind solche neuen Ansätze auch eine Art Versicherung für die Zukunft. Wir können es uns nicht leisten, wichtige Trends zu verschlafen”, sagte der Rewe-Chef.

Konkurrenz hat Rewe derzeit schon von Amazon und Tegut, auch Versandhändler Otto will in den Online-Handel mit Lebensmitteln einsteigen.

Das Konzept könnte man durch weitere Features noch kundenfreundlicher gestalten: So könnte man sich als Kunde verschiedene permanente Einkaufslisten online zusammenstellen, unterteilt in Arbeitstags-Liste oder Wochenend-Einkaufsliste, bei denen dann ein Maus-Klick für die Bestellung genügt. Auch könnten „intelligente Kühlschränke“ anhand der Produktverpackungen erkennen, wann neue Ware gekauft werden müsste. Zukunftsmusik? Oder doch bald schon Realität? Die Möglichkeiten der Mischung „Online-Offline“ sind jedenfalls zahlreich und spannend.

Apple verbannt Werbespot aus dem Netz

Tags : , , , , ,

Natürlich ist kein Hersteller erfreut, wenn seine Produkte in Werbevideos zerstört werden. Dies passierte aber in einem lustigen Werbespot der Zeitung Newsday. In dem Werbespot für deren Zeitungs-App zerspringt das Display von Apples iPad in viele kleine Glasscherben, da der Besitzer mit dem Gerät eine Fliege erschlagen möchte – das ist zumindest mit herkömmlichen Zeitungen möglich. Doch eine digitale Zeitung auf dem iPad besitzt eben nicht alle Vorteile der herkömmlichen Papierzeitung.

Apple reagierte prompt und sandte, laut Network World, ein Unterlassungsschreiben an Newsday, in welchem gefordert wurde, sofort alle Werbespots zu entfernen. Newsday tat dies auch, doch das Viral-Video hatte sich schon zu sehr verbreitet, als dass es völlig aus dem Netz gelöscht werden konnte.

Produkte, die in Werbespots zerstört werden, werfen kein gutes Licht auf den Hersteller, doch in diesem Fall reagierte Apple doch etwas kleinlich und humorlos… Der Image-Schaden durch dieses Vorgehen dürfte größer sein, als der, der durch das Video ausgelöst worden wäre…

Hier der Spot:

10 Tipps für erfolgreiche Viral-Kampagnen

Tags : , ,

Wie werden virale Videos im Internet erfolgreich und erreichen die Zielgruppe? Jetzt gibt es einen „Viral Video Guide“ für Agenturen und werbetreibende Unternehmen, mit Tipps zur Kreation eigener Viralkampagnen. Dahinter steht das Social Video Netzwerk sevenload.com.

.

.

Die 10 Tipps für erfolgreiche Viralspots im Überblick:

1. Produzieren Sie kurze Videos

2. Zeigen Sie unterhaltsame Inhalte

3. Wecken Sie Neugierde mit Ihren Videos

4. Nutzen Sie Werbebotschaften und Product Placement

5. Platzieren Sie Ihr Video in relevanten Umfeldern

6. Schaffen Sie Vertrauen durch glaubwürdige und aktive Verbreitung

7. Setzen Sie SEO auf allen Ebenen ein

8. Nutzen Sie die Kraft von Social Networks

9. Verlangen Sie professionelle Auswertungen und Erfolgsmessungen

10. Überlassen Sie bei Viral Video Seeding nichts dem Zufall

Hier eine ausführlichere Beschreibung der Empfehlungen:

1. Produzieren Sie kurze Videos

Der Spot sollte idealerweise 30 bis 60 Sekunden lang sein und dabei den eigentlichen Ihnalt präzise und eindeutig übermitteln. Je kürzer das Video, desto eher wird es bis zum Ende angesehen. Keine umständlichen Erklärungen oder Nebenhandlungen einbauen, sondern auf die emotionale Wirkung der Bewegtbilder setzen.

2. Zeigen Sie unterhaltsame Inhalte

Zuschauer nehmen nicht nur den beworbenen Inhalt wahr, sondern wollen ebenfalls unterhalten werden. Kreative, spannende, witzige oder ungewöhnliche Spots werden eher noch mal angesehen, per Email weiter empfohlen oder auf Social Netzworks geteilt. Wichtig ist eine genaue Analyse der Zielgruppe im Vorfeld. 

3. Wecken Sie Neugierde mit Ihren Videos

Unerwartete Ereignisse, eine kleine Prise Erotik oder eine lustige Umsetzung verhelfen schnell zu mehr Abrufen. Das Video sollte sowohl optisch als auch inhaltlich ansprechen, damit es verbreitet wird. Wichtig ist es, keine direkten Aufrufe zur Weiterleitung des Video zu tätigen: Sie verringern sogar die Chance auf Weiterleitung. Anfangs sollte man das Video, um es zu pushen, an den richtigen Orten kontextsensitiv und zielgruppengenau platzieren. Die Zielgruppe leitet den viralen Effekt ein.

4. Nutzen Sie Werbebotschaften und Product Placement

Viralspots zeigen Werbung, die Spaß macht. Die beworbene Marke sollte gekonnt und professionell im Video platziert werden. Die Markenbotschaft steht zwar bei Viralspots im Vordergrund, aber muss charmanter verpackt sein als bei einfachen TV-Werbespots. Idealerweise unterstützen die Markenwerte den Aufbau der eigentlichen Geschichte im Video, oder das Video baut selbst eine neue Markenwelt auf. Product Placement darf sowohl subtil, aber auch plakativ erfolgen. Die werbliche Botschaft sollte daher nicht aufdringlich, aber auch nicht unauffällig transportiert werden.

5. Platzieren Sie Ihr Video in relevanten Umfeldern

Simples Hochladen des Videos bringt in Zeiten der Reizüberflutung wenig. Jeden Tag werden Tausende Videos im Netz veröffentlicht. Nur durch gezielte Weiterverbreitung und die strategische Platzierung (Seeding) auf Partnerseiten und in Social Networks entwickeln Viralspots die gewünschten viralen Effekte. Dabei gilt zu berücksichtigen, dass man nur einen Videoplayer eines Portals einbinden sollte und nicht diverse weitere Player.

6. Schaffen Sie Vertrauen durch glaubwürdige und aktive Verbreitung

Erfolgreiches Seeding beruht auf einer aktiven Zusammenarbeit mit einflussreichen Multiplikatoren im Web. Man sollte deshalb im Vorfeld in verschiedenen Communitys teilnehmen, über die die Kampagne zielgruppensprezifisch gestreut wird. Echte Nutzerprofi le in verschiedenen Communitys erwecken Vertrauen bei anderen Nutzern und Diskussionsteilnehmern. Das Video selbst sollte auch direkt im eigenen Videoplayer des Videoportalsund auf Ihrer eigenen Website eingebunden werden, damit Nutzer und potenzielle Kunden das Video leicht wiederfinden.

7. Setzen Sie SEO auf allen Ebenen ein

Je öfter das Video in Suchmaschinen gefunden und als Ergebnis in Suchanfragen gezeigt wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das neue Nutzer auf das Video aufmerksam werden. Da Suchmaschinen leicht verständliche Textinformationen lieben und damit die Suchergebnisse inhaltlich anreichern, müssen Titel und Beschreibung des Videos einfach und kurz gehalten werden. Zusätzlich sollte jedes Video mit speziellen Tags, die den Videoinhalt mit Suchbegriffen und Stichworten noch genauer beschreiben, auf dem Videoportal kombiniert werden. Eine eigene Landingpage eignet sich hervorragend dazu, das Markenimage optimal mit dem Videoinhalt zu kombinieren. Starten Sie nicht sofort drauf los, sondern überlegen Sie sich einen SEO-Schlachtplan für ihre Kampagne.

8. Nutzen Sie die Kraft von Social Networks

Nur wenige Nutzer werden ganz alleine die Videos finden. Bevor das Video in Blogs eingebunden wird, müssen selbst die Blogger den Viralspot entdecken und das Video in einen Artikel einbinden. Die gewünschte Viralität von Markenbotschaften wird immer stärker durch den gezielten Einsatz von Promotion-Maßnahmen in ausgewählten Social Media Umfeldern erzeugt. Begleiten Sie eine Seeding-Kampagne mit Ihren vorhandenen Social Media Accounts und die des Werbekunden aktiv mit. Hierzu eignen sich das offizielle Twitter-Konto oder die Facebook Fanpage, um den Nutzern das Video vorzustellen. Je öfter das Video in verschiedenen Portalen eingebunden wird oder der Link zum Video geteilt wird, desto höher die Chance, zusätzliche Nutzer zu erreichen und die Abrufe zu erhöhen.

9. Verlangen Sie professionelle Auswertungen und Erfolgsmessungen

Berechnet wird der Erfolg jeder Seeding-Kampagne anhand fester Kennzahlen. Die Abrufe des Viralspots sind bereits ein guter Anfang, doch erst im Detail erfährt man dank ausführlicher Reichweitenanalysen, ob die Seeding-Kampagne ihre Wirkung nachhaltig entfaltet.

Durch integrierte Monitoring- und Tracking-Systeme können die Unique User und Unique Player, aber auch die geografische Verteilung der erreichten Nutzer nach Ländern, Städten oder Regionen ermittelt werden.

10. Überlassen Sie bei Viral Video Seeding nichts dem Zufall

Der Erfolg eines Viralvideos bestimmt am Ende nicht das werbetreibende Unternehmen, sondern die Nutzer durch die Abrufe und das dazugehörige Empfehlungsmanagement an weitere Kontakte. Zu den einkalkulierten Produktionskosten für das Video empfiehlt sich, ein zusätzliches Budget für die gezielte Verbreitung des Videos im Internet bereit zu stellen.

Heineken mit toller Marketing-Aktion in Italien

Tags : , , , ,

Eine sehr kreative Marketing-Aktion von Heineken in Italien. Ein Land, in dem Fußball natürlich nie fehlen darf..