Autokauf im Web: Brands4Friends verkauft nun auch Opel

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Der Online-Shopping-Club Brands4friends.de verkauft ab 5. August erstmals Autos. Angeboten werden verschiedene Modelle des Opel Corsa. 

Nach Mode und Möbeln eröffnet sich der Shopping-Club damit nun ein neues Geschäftsfeld und zeigt den Autobauern, wie der Verkauf via Web funktionieren kann. Die Ersparnis gegenüber der UVP liegt laut Brands4friends bei rund 3.000 Euro. 

Brands4friends.de hat gegenwärtig rund drei Millionen Clubmitglieder. Der Shopping-Club verkauft ausschließlich an registrierte Nutzer. In täglich wechselnden, limitierten Aktionen bietet der Shop Artikel von bisher über 500 Herstellern, darunter viele aktuelle Kollektionen aus Over-Stocks sowie “Off-Season”-Ware und Sonderkollektionen.  Zu den Investoren gehören die Unternehmensgruppe Tengelmann, Partech International, Mangrove Capital Partners und Holtzbrinck Ventures.

Ortsbezogenes mobiles Marketing noch nicht marktreif

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Ortsbezogene Netzwerke sind noch nicht marktreif, so das Marktforschungsinstitut Forrester. Unternehmen sollten erst eine hinreichende Marktdurchdringung abwarten bevor sie in Foursquare und Co. einsteigen.

Ortsbasierte Soziale Netzwerke wie Foursquare, durch welche mobiles Geo-Marketing möglich ist, werden noch zu wenig genutzt: In den USA haben bisher nur 4 Prozent der Menschen, die regelmäßig online gehen, einen Service genutzt, der ihren Aufenthaltsort bestimmen kann. Nur 1 Prozent nutzen solche Angebote mehr als einmal pro Woche.

Ortsbestimmte Werbung auf Mobiltelefonen ist für Werbetreibende ein vielversprechendes Neuland: Sie können den Handy-Nutzern – je nach deren momentanen oder vorherigen Aufenthaltsort – gezielt Werbung senden. Forrester rät jedoch den Unternehmen, zunächst nur kleine Testläufe zu starten und auf eine stärkere Marktdurchdringung zu warten.

Der typische Nutzer von  Brightkite, Dopplr, Foursquare, Gowalla, Loopt, Scvngr, StickyBits, Whrrl und ähnlicher Geo-Dienste ist zwar noch in der Minderheit, er nimmt jedoch großen Einfluss auf Freunde und Familie. Er ist ein junger Erwachsener, männlich, mit College-Abschluss und einem Haushaltseinkommen von 105.000 Dollar pro Jahr. Vor größeren Kaufentscheidungen informiert er sich vor Ort per Mobiltelefon über die Produkte.

Facebook und Twitter könnten ebenfalls eine wichtige Rolle spielen und ihren Service mit Geo-Daten anreichern. Twitter scheint hierbei in besserer Position, da seit Juni durch TwitterPlaces Aufenthaltsorte mit Tweets verknüpft werden können. Facebook hat aufgrund der Datenschutzprobleme schlechtere Karten: Laut Studie geben Nutzer ihren Aufenthaltsort nur jenen Diensten Preis, denen sie voll und ganz vertrauen.

Infografik: Twitter als PR-Werkzeug

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Hier eine Infografik, die zeigt, wie man Twitter in die PR-Strategie integrieren kann:

Amazon integriert Facebook für Social Shopping

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Amazon und Facebook laden zum Social Shopping. Beide Plattformen können nun verbunden werden, um auf Amazon die passendsten Geschenke zu finden – anhand der geäußerten Interessen auf Facebook. Für Amazon bedeutet das tiefe Einblicke in das Konsumverhalten der Nutzer.

Sobald ich als Nutzer mein Facebook-Account mit dem auf Amazon verbinde, sehe ich zunächst mein Facebook-Profilbild auf der Amazon-Seite. Zusätzlich weiß Amazon um meine persönlichen Daten, für die ich zuvor mein Opt-in gegeben habe. Anschließend zeigt mir die Shopping-Seite, welcher meiner Freunde demnächst Geburtstag hat und schlägt passende Geschenke für ihn vor, basierend auf Musik, Bücher oder Filme, die er laut Facebook-Profil mag oder auch auf seiner Amazon-Wunschliste eingetragen hat. Aber auch ich selbst bekomme Vorschläge, die zu mir passen könnten. Es gibt auch eine Liste, die anzeigt, was bei meinen Freunden insgesamt gerade beliebt ist.

Was die Privatsphäre betrifft, so versichert Amazon keine Shopping-Daten an Facebook weiterzuleiten oder meine Freunde zu kontaktieren. Hält man seine Facebook-Daten privat, so kommt auch Amazon nicht dran. Das Empfehlungssystem kann aber nur funktionieren, wenn die Nutzer ihre Daten öffentlich machen – entweder auf Facebook generell oder speziell für die Amazon-Verbindung.

Keine Frage: Dieser Produkt-Empfehlungs-Service ist praktisch. Allerdings gibt man hierbei ein weiteres Stück Privatsphäre auf. Will ich wirklich, dass jeder meiner Freunde sehen kann, was ich für Bücher auf meiner Amazon-Liste gelistet habe? Schließlich sind viele Facebook-Freunde auch einfach entfernte Bekannte oder Geschäftskollegen. Und auch innerhalb der Freundesliste würde ich nur gezielt Informationen teilen. Ganz davon abgesehen, was Amazon über mich weiß. Die Vor- und Nachteile muss jeder Nutzer für sich selbst abwägen.

Social Media ist in Unternehmen kaum verankert

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Social Media ist in Unternehmen ein weitgehend unerschlossenes Gebiet, so eine Analyse der Unternehmensberatung Keylens. Die Hälfte aller befragten Unternehmens-Entscheider weiß nicht einmal, was unter Social Media überhaupt zu verstehen ist.

„Die meisten Firmen erkaufen sich nur Präsenz in den sozialen Medien wie Twitter und Facebook, statt sich Relevanz zu verdienen”, so Archibald Graf von Keyserlingk von der Unternehmensberatung Keylens. Er sieht im Umgang der Unternehmen mit Facebook, Twitter & Co. zur Zeit oft noch blinden Aktionismus statt strategischer Weitsicht. „Oft wird nur auf die Instrumente geschaut. Eine App muss her, weil der Konkurrent auch eine hat. Integration in die Geschäftsprozesse? Fehlanzeige”, kritisiert Keyserlingk, der den Einsatz sozialer Medien in Unternehmen untersucht hat. 

Sein Fazit: „Das Potential von Social Media wird kaum ausgeschöpft. Die Chancen der sozialen Medien als Dialogforen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sind weitgehend unerschlossen”, sagt Keyserlingk und rät: Dem Kunden zuhören und seine Interessen in die Produkte einfließen lassen statt Marketingbotschaften auf einem anderen Kanal zu verbreiten. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Denn rund die Hälfte aller befragten Entscheider in Unternehmen weiß nicht, was unter den sozialen Medien überhaupt zu verstehen ist, hat die Studie ergeben. Zwar geben drei von vier Unternehmen an, soziale Medien zu nutzen, aber nur wenige tun es intensiv. Das gilt auch für große Unternehmen. „Dax-Konzerne geben zwar mehr Geld für Social Media aus, wissen aber oft auch nicht genau, was sie damit erreichen wollen”, sagt Keyserlingk. Viele Unternehmen hätten schlicht noch Angst vor den neuen Medien, vor allem vor dem Kontrollverlust.

In 44 Prozent der Unternehmen, die Social Media einsetzen, liegt die Zuständigkeit in der Marketing-Abteilung. „Das Thema sollte aber nicht in die Marketing-Abteilung delegiert werden, sondern muss im Vorstand verankert sein”, fordert Keyserlingk. Der Umgang mit den Kunden in diesen Medien könne nicht nebenbei erledigt werden, sondern erfordere Personal. Entsprechend planen die Unternehmen, ihre Budgets in den kommenden Jahren kräftig aufzustocken. Denn den entscheidenden Schritt, das Engagement in sozialen Medien in echte Verkäufe umzuwandeln, hat bisher kaum ein Unternehmen geschafft.  

Jedoch geht für die meisten Unternehmen kein Weg an Social Media vorbei. “Heute deutet alles darauf hin, dass das Web 2.0 dabei ist, zu einem allgemeinen Standard zu werden. Das Thema wird dann keine strategische und wettbewerbsdifferenzierende Rolle mehr spielen. Aber soweit sind wir noch lange nicht. Noch gibt es ein Zeitfenster für visionäre und veränderungsbereite Unternehmen, um Wettbewerbsvorteile zu erobern. Jetzt besteht die Chance, sich rechtzeitig auf die Generation der Digital Natives einzustellen, für die eine digitale Lebenswelt ganz selbstverständlich ist”, sagt Keyserlingk.

Für die Unternehmen bedeutet das: Umdenken vom klassischen „Outbound-Marketing-Prinzip“ hin zu einem “Social Media Prinzip”, bei welchem die Kunden selbst das Unternehmen finden -  aufgrund relevanter und authentischer Inhalte – , mit diesem in einen Dialog treten und Beziehungen aufbauen können.

Wissensmanagement im Unternehmen: Social Software erkennt Experten

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Wissen ist in den meisten Unternehmen heutzutage das höchste Gut. Umso wichtiger ist es deshalb, dieses Experten-Wissen innerhalb des Unternehmens gezielt und effizient einzusetzen. Doch wie erreicht man als Mitarbeiter den passenden Experten? Oft weiß man nicht, wer über spezielles Wissen verfügt oder dass es dieses Wissen im Unternehmen überhaupt gibt. Eine neue Software, die selbstständig lernt, löst dieses Problem und spricht passende Mitarbeiter gezielt an.

Mindquilt ist ein internetbasiertes Wissensmanagement-System, bei dem Mitarbeiter, nachdem sie sich eingeloggt haben, Fragen stellen können. Mindquilt verschlagwortet die Fragestellung und sendet die Frage per Mail an die Mitarbeiter, die aufgrund ihrer Kenntnisse, die sie vorher im System eingegeben haben, die Fragen am ehesten beantworten können. Nach Beantwortung der Frage kann der Fragensteller die Antwort bewerten. Wurde die Frage nicht zufriedenstellend bewertet, wird sie an den nächsten Experten geschickt. Gute Antworten kennzeichnet der Fragesteller positiv. So lernt das System durch die Bewertungen und kann mit der Zeit immer zielgerichteter die richtigen Fragen an die richtigen Experten weiterleiten. Alle Fragen und Antworten werden gespeichert und es entsteht ein umfassendes Wissens-Archiv. Nach einiger Zeit kann die Software bei vielen Fragen direkt auf das Archiv  zurückgreifen und muss keine Mitarbeiter mehr fragen.

Diese Social Software ist extrem praktisch: Sie kann als webbasierte Plattform sofort gestartet werden, ist relativ kostengünstig (4 Euro pro nutzer im Monat) und spart durch die gezielte Ansprache der Mitarbeiter wertvolle Arbeitszeit. Zusätzlich entsteht ein motivierender Wettstreit der Mitarbeiter, sich als Experte in einem Gebiet auszuweisen und zu etablieren.

Hier ein Video dazu: