Lächeln für Grastis-Eis: Unilevers neue Eismaschine

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Coole Marketing-Idee: Eine neue Eismaschine von Unilever wird durch Lächeln aktiviert und belohnt die Kunden mit kostenlosem Eis. Zusammen mit SapientNitro entwickelte Unilever diese Automaten, die für die nächsten 18 Monate rund um den Globus aufgestellt werden und die Kunden glücklich machen sollen. Die Technologie dahinter ist raffiniert: Registrieren die Bewegungsmelder der Maschine einen Passanten in der Nähe, wird er herangerufen. Anschließend erkennt die Gesichtserkennung nicht nur das Alter und Geschlecht der Person, sondern auch, ob diese lächeln oder nicht. Mit 18 Bildern pro Sekunde misst dieser „Smile-o-meter“ die Intensität des Lachens und fordert bei zu wenig Enthusiasmus zu neuen Versuchen auf. Ist das Lächeln breit genug, wird man mit einem Gratis-Eis belohnt. Schließlich kann man sein Bild auch gleich auf Facebook posten lassen und so die perfekt umgesetzte Marken-Message von Unilever „share happy“ verbreiten.

Eine wirklich gut gemachte Marketing-Kampagne, die online und offline genial verbindet, den Kunden eine neuartige Markenerfahrung bietet und durch Interaktion viel Spaß macht. Die erste Maschine wurde vor einem Monat in Lissabon, Portugal aufgestellt. Weitere Eisautomaten sollen an großen öffentlichen Plätzen weltweit folgen. Sobald ich einen entdeckt habe, erfahrt ihr es natürlich sofort auf Facebook :-)

Hier gibts ein Video dazu.

Mobile Shopping wird Trend dank Smartphones

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Der Siegeszug der Smartphones ist nicht mehr aufzuhalten: Jeder vierte Deutsche wird 2012 ein internetfähiges Multifunktionshandy besitzen. Dadurch gewinnt mobiles Shopping immer mehr an Bedeutung, so die Studie „Go Smart“ von Otto und Google.

Bei der Mediennutzung würden die User künftig nicht mehr zwischen stationär und mobil differenzieren. Stattdessen werde ein Multi-Channel-Angebot inklusive Smartphone schon 2012 als Standard erwartet. “Wer im Onlinehandel relevant bleiben will, muss dem Wunsch der Smartphone-Nutzer nach mobilen Angeboten nachkommen. Als wichtigste Stichpunkte sind dabei Auffindbarkeit, Information und Social Media zu nennen”, erklärt Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei Otto.

Schon heute wird das Smartphone als Shopping-Handy stark genutzt: Im Weihnachtsgeschäft von Oktober bis Dezember 2009 generierten eBay-Kunden Transaktionen im Wert von 500 Millionen Dollar über das Smartphone.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • 75 % der Handybesitzer verlassen das Haus nicht ohne ihr Gerät
  • 71 % der heutigen Smartphone-Nutzer gehen laut Studie davon aus, dass sie das Internet durch mobile Geräte in den kommenden Jahren intensiver nutzen werden.
  • 11% der Deutschen nutzen momentan ein Smartphone (9 Mio. Menschen). 23 % von ihnen (2 Mio.) surfen damit täglich mobil im Internet.
  • 23% der Smartphone-Nutzer haben schon mal einen Kauf wegen Produkt- oder Preisinformationen, die sie über ihr Smartphone abgerufen haben, abgebrochen.
  • 20% der Smartphoner nutzen Mobile Payment, z. B. für Tickets oder Fahrkarten, heute schon mindestens genauso häufig über ihr Smartphone wie über den stationären Rechner. Die Zahl der Nutzer von Mobile Payment wird weltweit von 74,4 Millionen im Jahr 2009 auf über 190 Millionen bis 2012 ansteigen

TNS Infratest befragte im Auftrag von Otto Group und Google rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzer und führte eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe mittels CATI (Computer Assisted Telephone Interview) durch. Angereichert wurden die quantitativen Ergebnisse mit qualitativen Lead User- und Experteninterviews, die das Trendbüro durchführte.

Transparente Display-Werbung – Konsumenten erhalten nun Auskunft

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Targeting-Transparenz: In den USA wird ab dieser Woche ein Teil der Display-Werbung im Web mit dem Infobutton “Power Eye” versehen, der Internetnutzern Auskunft darüber gibt, aufgrund welcher Daten ihnen gerade diese Werbung vorgesetzt wird. Dazu gibt es eine Opt-out-Möglichkeit.

Ab dieser Woche können Konsumenten in den USA hinter den Werbevorhang namhafter Unternehmen blicken. American Express und Microsoft sind prominente Beispiele. Sie platzieren das „Power Eye“ Symbol in einer Ecke des Werbefelds. Fährt der Konsument mit der Maus darüber, wird ihm angezeigt, welche Daten verwendet wurden, um ihm diese Werbung zu präsentieren. Außerdem kann er sofort durch ein Opt-Out bestimmen, in Zukunft keine Werbung mehr von diesen Firmen zu erhalten. Dieses wichtige Feedback erhalten wiederum die Firmen -  durch direkte Interaktion der Kunden mit der Werbung. Die Firmen erhalten so Auskunft darüber, wie ihre Werbung und Marke wahrgenommen wird. Die Hoffnung der Unternehmen: Je größer die Transparenz, desto größer das Vertrauen der Konsumenten. In der Opt-Out Möglichkeit verbirgt sich allerdings auch das Risiko, dass die genaue Zielgruppenansprache weniger effektiv wird, und es damit schwieriger wird, die Konsumenten zum Kauf zu bewegen. Jedoch setzen die Unternehmen darauf, dass sich die neue Transparenz auf lange Sicht lohnen wird, da es Vertrauen generiert. Dem Konsument wird damit ein Stück Kontrolle über sein Online-Leben zurückgegeben.

Facebook in der Realität

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Wie absurd Facebook teilweise ist, zeigt dieses lustige Video. Im „echten Leben“ würden wir wohl kaum so offenherzig mit all den privaten Infos um uns werfen…

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Nutzer begrüßen Marken auf Facebook & Co.

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Im Rahmen der Social Networking Study von Perfomics wurden interessante Ergebnisse zum Konsumentenverhalten von Nutzern sozialer Netzwerke veröffentlicht. 40 % der befragten Personen sagten, dass ein soziales Netzwerk wie Facebook der beste Ort ist, um mit Marken/Unternehmen und deren Produkten in Kontakt zu treten. Nutzer sehen Facebook nicht nur als einen Kommunikationskanal, sondern auch bei der Informationssuche spielt Facebook eine immer wichtigere Rolle. Mehr als Ein-Drittel der Befragten gibt an, dass soziale Netzwerke eine gute und verlässliche Quelle bei der Informationssuche sind.

Kunden treten auf Facebook wesentlich schneller mit Unternehmen in Kontakt, als beispielsweise über deren Firmen-Homepage:

  • 50 % der Facebook Nutzer klicken bei Werbeanzeigen auf “Gefällt mir”, um mit einem Unternehmen in Kontakt zu treten
  • 37 % der Befragten wurden in einem sozialen Netzwerk über Produktneuheiten informiert
  • 32 % der Befragten haben ein Produkt bzw. eine Marke an Freunde weiter empfohlen
  • 32 % der befragten Twitter-Nutzer retweeten Informationen von Unternehmen

Um Kunden dauerhaft an eine Marke auf Facebook zu binden, muss der Mehrwert der Facebook Seite verdeutlicht werden. Laut Perfomics wünschen sich 49 % der Nutzer  mehr ausdruckbare Coupons, 46 % möchten Benachrichtigungen über Rabatte und exklusive Sonderangebote und 35 % wollen mehr Informationen über neue Produkte.

Für die Studie wurden 3.000 Nutzer in den USA befragt.

Guerilla-Marketing im WM-Stadion – Fifa wirft 35 Frauen raus

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Das ist Guerilla-Marketing in Bestform:

Die Fifa hat am Montag während des Spiels zwischen Holland und Dänemark eine Gruppe von gut dreißig Frauen des Stadions verwiesen. Der Vorwurf: Sie hätten gegen die Sponsoren-Richtlinien verstoßen. Dabei trugen sie lediglich orange-farbene “Uniformen” (siehe Bild oder Video). So wollten sie sich als Holland-Fans ausgeben, in Wahrheit waren sie von der holländischen Brauerei Bavaria “gecastet”.

Obwohl sie kein Logo des Unternehmens trugen oder präsentierten, wurden die “Beer Babes” von der Polizei wegen Trittbrett-Marketings (“Ambush”) abgeführt und verhört. Die Kleider waren ein Werbegeschenk beim Kauf einer Bierkiste.

Das geniale an der Aktion: Hätte die Fifa nicht so streng reagiert, wäre die ganze Sache gar nicht bekannt geworden. Wer berichtet schon groß über orange-farbene Holland-Fans? Nur durch die Reaktion der Fifa erreichte die Brauerei diese Werbewirkung. Und woher wusste die Fifa davon? Der Tipp kam wahrscheinlich gar nicht von einem Konkurrenten von Bavaria, sondern von der Brauerei selbst!

In Zeiten der Reizüberflutung muss man sich eben etwas einfallen lassen, um die Aufmerksamkeit der Leute zu gewinnen!