Die erfolgreichsten Web-Marken in Deutschland bauen ihren Vorsprung weiter aus: Ein Plus von gut fünf Prozent konnten die Top-10-Marken im Internet bei den Nutzerzahlen (Unique Audience) im März erreichen. Das hat das Markt- und Medienforschungsunternehmen Nielsen ermittelt. Demnach gingen 46,6 Millionen Deutsche im vergangenen Monat ins Internet. Die durchschnittliche Zeit, die ein aktiver Internetnutzer im World Wide Web sowohl von zu Hause aus als auch während der Arbeit verbringt, beträgt 21 Stunden, 19 Minuten und 40 Sekunden . Die Top Ten führt Google vor Ebay an, danach folgen zweimal Microsoft, Wikipedia, T-Online, Amazon, You Tube, RTL Network und Web.de. Die größten Nutzerzuwächse konnte eBay auf Platz 2 verzeichnen: Rund acht Prozent betrug das Plus bei der Unique Audience.
Lesebeispiel: 18,5 Millionen Personen, die das Internet im März von zu Hause oder auf der Arbeit nutzten, besuchten mindestens eine Wikipedia-Seite. Jede Person verbrachte dabei durchschnittlich insgesamt 12 Minuten und 58 Sekunden auf den Wikipedia-Seiten.
Augmented Reality ist der Trend des Jahres. Auch Lego hat das erkannt und setzt die Technik nun weltweit in allen Läden ein. Am Rande jeder Spielzeug-Packung ist ein Code angebracht, den man vor eine Kamera in den Läden hält. Auf einem Bildschirm unter der Kamera erscheint anschließend ein 3-dimensionales Abbild des fertig aufgebauten Lego Sets. Durch Drehen der Packung kann man sich das 3D-Ergebnis von allen Seiten ansehen. Durch diese praktische Einrichtung können die Konsumenten sicher sein, dass sie auch wirklich das kaufen, was sie möchten und Fehlkäufe vermeiden. Die Technik dazu stammt übrigens von der deutschen Firma Metaio. Hier gibt’s ein Video der virtuellen Spielzeuge:
Ob virtuelles Schweinezüchten auf der eigenen Farm oder Hobbykochen – Millionen von Usern verbringen ihre Zeit in sozialen Netzwerken mit Games wie Farmville. Die Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company schätzt den Umsatz durch den Verkauf virtueller Güter in Spielen bei Facebook auf mindestens 680 Millionen Euro in diesem Jahr.
Für das Jahr 2015 rechnet die Unternehmensberatung mit 3,9 Milliarden Euro Umsatz durch den Verkauf virtueller Güter auf Facebook. Das Geheimnis des Erfolges ist das so genannte Freemium-Konzept: Während die Mehrzahl der User kostenlos spielt, ist ein kleiner Teil bereit, Geld für zusätzlichen Premium-Content auszugeben. Durch diese zusätzlichen kostenpflichtigen Spielinhalte wird das Aufsteigen in höhere Level beschleunigt. “Dieses Item Selling ist das Herzstück der Monetarisierung von Social Games”, sagt Achim Himmelreich. Manager bei Mücke Sturm & Company. Rund 90 Prozent der Umsätze von Social Gaming werden dadurch generiert.
Auch andere Beteiligte gewinnen mit Social Gaming, so die Untersuchung: In-Game-Advertising eröffnet der werbetreibenden Industrie bisher ungenutzte Potentiale. So können ihre Produkte in die Spiele integriert werden oder sie entwickeln gleich ihre eigenen Games.
Aufgrund des hohen Monetarisierungspotentials rechnet die Unternehmensberatung in den kommenden Monaten mit folgenden Entwicklungen bei Social Gaming:
Öffnung weiterer Plattformen für Drittanbieter
Aufbau sozialer Gaming-Plattformen auf diversen Onlineportalen
Wachsendes Interesse an mobilem Social Gaming
Eintritt weiterer Unternehmen der Games- und Medienindustrie ins Social Gaming
Die Arbeitnehmer scheinen sich vom Schock der Krise erholt zu haben. Dies belegt der neue Arbeitsklima-Index 2010 der Job AG, für den 4 Mal im Jahr die Zufriedenheit der Arbeitnehmer in Deutschland gemessen wird. Demnach steigt die Zufriedenheit der Arbeitnehmer wieder an.
Auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) fühlen sich die Arbeitnehmer mit durchschnittlich 7,5 wieder wohler, wobei die Stimmung bei den Männern und bei den Berufstätigen im Osten mit 7,6 etwas über dem Durchschnitt liegt. Auch diejenigen, die kurz vor der Rente stehen (60plus) bleiben weiterhin mit einem Wert von 8,0 sehr zufrieden. Die Zufriedenheit der 40- bis 49-Jährigen allerdings hat sich zwar positiv entwickelt, sie sind jedoch unter allen Altersklassen am unglücklichsten.
Mit 8,6 sind Selbstständige,Freiberufler und Landwirte wieder die Nummer eins in Sachen Zufriedenheit. Facharbeiter und andere Arbeiter hingegen liegen mit einem Wert von 7,6 und 6,6 auf dem letzten Platz. Teilzeitbeschäftigte sind in diesen Quartal um 0,1 etwas unzufriedener als vergangenes Quartal. Vollzeitbeschäftigte fühlen sich mit einem Anstieg von 0,2 Punkten auf 7,6 deutlich wohler.
Arbeitsklima (54 Prozent) und Gehalt (39 Prozent) als Zufriedenheitsfaktorsind in diesem Jahr an 1. und 3. Stelle, haben allerdings leicht an Bedeutung verloren. Die Aufgaben am Arbeitsplatz als Motivationsfaktor stiegen hingegen weiter an und liegen nun bei 46 Prozent. Dass die Krise noch nicht ganz aus den Köpfen verschwunden ist, sieht man an der Wichtigkeit der Sicherheit des Arbeitsplatzes, welche um fünf Prozent auf nun 33 Prozent gestiegen ist.
Als erster Mietwagenbroker integriert Holiday Autosauf seiner deutschsprachigen Facebook-Fanseite ein firmeneigenes Buchungstool. Über einen Klick gelangen die User direkt auf die Buchungsstrecke.
“Holiday Autos spricht auf Facebook den Kunden von morgen an, der viel Zeit in den sozialen Netzwerken verbringt, nach Empfehlungen sucht – und auch für die Buchung nicht in eine andere Umgebung wechseln will,” sagt Geschäftsführerin Anna Wolfsteiner, “Social Media ist ein vergleichsweise junger Markt mit rasantem Wachstum und großem Potential”. Für die Buchungs-Einbindung hat das Unternehmen die eigene Web-Buchungsstrecke verwendet, die an die spezifischen Bedürfnisse von Facebook angepasst wurde.
Was bringt uns die Zukunft? Wenn du es weißt, solltest du drauf wetten – oder andere von deiner Meinung überzeugen. Bei dem Entertainment-Portal Crowdpark setzt man Spielgeld auf Ereignisse oder Fragen der realen Welt, deren Eintreten in der Zukunft liegt. Gemeinsam mit anderen Spielern ergeben sich dadurch Prognosen, die zuverlässiger sind als Vorhersagen der meisten Experten. So stimmt man zum Beispiel zur „Inflationserwartung in Deutschland bis 2011“ ab, zur “Regierungskoalition in NRW”, oder setzt auf den “Fußballweltmeister 2010“. Je mehr Spielgeld man einsetzt, desto mehr beeinflusst man das Ergebnis. Mit Kommentaren kann man auch die Mitspieler von seiner Meinung überzeugen. Gegenstand der Wetten sind alle Ereignisse, über deren Zukunft diskutiert und spekuliert werden kann – ganz gleich, ob aus der Sport-, Lifestyle-, Technik- oder Kulturwelt. Eine Prozentanzeige am Rande jedes Themas informiert deutlich über den aktuellen Stand.
Crowdpark setzt auf die Theorie der kollektiven Intelligenz. Die Plattform nutzt die Weisheit der Vielen um ein genaues Meinungsbild der Menschen zu zeichnen. Das „Social Forecasting Game“ und Prognose-Tool des Startups aus Berlin befindet sich zwar derzeit noch in der Pre-Launch-Phase, getestet werden kann aber jetzt schon.