IKEAs Marketing-Erfolg auf Facebook: Bilder markieren

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IKEA eröffnete einen neuen Store in Malmö und stand vor dem Problem, diesen bekannt zu machen. Als Lösung hierfür setzte die Marketing-Abteilung auf etwas, das schon bekannt ist: Facebook. IKEA legte ein Facebook-Profil für den neuen Store Manager, Gordon Gustavsson, an. Dann wurden 12 Bilder von Zimmern in sein Fotoalbum hochgeladen, die typische IKEA-Ausstellungszimmer darstellten. Was jeder Facebook-User weiß: Auf Fotos kann man Ausschnitte markieren. IKEAs geniale Idee: Die Person, die zuerst ihren Namen auf ein beliebiges Produkt in diesen Zimmern setzt, gewinnt das Produkt. Die User waren begeistert, verlangten mehr Bilder, schrieben ihren Freunden, setzten die Bilder auf ihre Pinnwand und promoteten somit selbstständig die Aktion. Der interaktive IKEA-Katalog wurde auf diese Weise mit tausenden Namen befüllt. Leider verstößt die Kampagne mittlerweile gegen die neuen FB-Richtlinien und wird wohl keine zweite Runde erleben oder Nachahmer finden.

Das Video zur Kampagne gibt es hier:

Toys´R´Us lockt tausende Fans auf Facebook

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Der amerikanische Spielzeughersteller Toys´R´Us hat den Trend erkannt. In dessen Facebook-Gruppe haben Fans jetzt exklusive Shopping-Vorteile. Diese Angebote gibt es nur auf Facebook und nur für Fans der Gruppe. Damit ist die Spielzeug-Gruppe, laut Facebook, die momentan schnellst wachsende Marke der Social Media Plattform. Über 400.000 Fans wollen sich die Vorteile sichern: Sie erhalten exklusiven Zugang zu „Mystery Deals“, eine Vorschau aller Preisnachlässe, Kataloge und einlösbare Coupons.

Zu wissen, in welchen Geschäften es welche Rabatte gibt, ist momentan in Amerika im Hinblick auf den anstehenden „Black Friday“ extrem wichtig und ein heiß diskutiertes Thema. Dieser Tag ist der „Tag des Konsums“: Der erste Tag nach Thanksgiving ist ein Feiertag, an welchem alle Geschäfte geöffnet haben, mit Preisnachlässen locken und die Weihnachts-Shopping-Saison beginnt.

Gutes für die Welt kann man als Fan ebenfalls tun: Für jeden neuen Fan spendet Toys´R´Us 1 Dollar an bedürftige Kinder. Da ist das schlechte Gewissen nach dem Konsum-Rausch natürlich nur noch halb so groß…

Bing will News kaufen

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Nach Facebook mobbt jetzt auch noch Medien-Mogul Rupert Murdoch den Suchmaschinen-Primus Google. Murdoch verhandelt mit dem Google-Rivalen Microsoft darüber, dass die Artikel seiner Zeitungen (u.a. Sun und Wall Street Journal) nur noch exklusiv bei Microsofts Suchmaschine Bing auftauchen sollen und nicht mehr bei Google. Microsoft ist sogar bereit für diese „De-Indexierung“ von Google große Summen zu bezahlen – nicht nur an Murdoch, sondern auch an andere News-Anbieter. Diese könnten somit von der Rivalität zwischen Google und Bing entspannt profitieren, was ihnen sehr gelegen käme: Durch den Rückgang des Printgeschäfts haben die Verlage starke Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Für Online-News möchte nämlich kein Leser zahlen – außer Microsoft.

Twitter bald mit Werbung

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Twitter will demnächst ins Werbegeschäft einsteigen. Dies gab Dick Costolo, Geschäftsführer des Microblogging-Dienstes bekannt. Genauere Details wollte er zwar nicht nennen, versprach jedoch, es werde „faszinierend, cool und nicht traditionell“ werden und „die Leute werden es lieben“. Hoffen wir, dass die Werbung gut ankommt und nicht weitere User abschreckt, da Twitter zur Zeit mit starken Nutzerrückgängen zu kämpfen hat. Laut einer Nielsen-Studie gingen im Oktober die Twitter-Seitenaufrufe im Vergleich zum Vormonat um 27,8% zurück. Ein Teil des Rückgangs könnte allerdings auch mit dem veränderten Zugriff auf die Twitter-Plattform zusammenhängen: Durch Anwendungen von Drittanbietern oder Zugang über Smartphones wird immer häufiger der Twitter-Dienst in Anspruch genommen. Diese wurden in der Studie nicht berücksichtigt. Laut eMarketer soll die Anzahl der Twitter-User in den USA jedoch weiter wachsen und 2010 bei 26 Mio. liegen. Momentan sind es 18,9 Mio.

Handel mit Facebook Freunden gestoppt

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Über die Firma uSozial konnten all diejenigen Facebook-User, die befürchteten, mit ihrer bisherigen Anzahl an Freunden wie unvernetzte Außenseiter zu wirken, ihr Konto mit Freunden im 1.000er Pack aufwerten. Facebook stoppte jetzt den Handel und droht mit einer Unterlassungsklage, weil diverse Geschäftsbedingungen verletzt worden seien. Einen 1.000er Pack Freunde gab es bisher für rund 140 Euro. Für fast 1.200 Euro gab es sogar Freunde in der 10.000er XXL-Packung. uSozial sieht sich allerdings nicht in der Schuld, und will sich stets im Gesetzesrahmen bewegt haben.

Wort des Jahres: unfriend

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Facebook bereichert die englische Sprache: Das New Oxford American Dictionary wählte das Verb unfriend zum Neologismus des Jahres 2009. Es sei aktuell geläufig und habe das Potenzial, dauerhaft benutzt zu werden, so Christine Lindberg, Senior Lexikografin des Oxford US dictionary program. Bedeutung: “To remove someone as a ‘friend’ on a social networking site such as Facebook.” Im deutschen Sprachraum hat sich hierfür kein vergleichbar geläufiges Verb herausgebildet: Bei Facebook heißt es „als Freund entfernen“, bei StudiVZ „Freundschaft beenden“.

Facebook selbst nimmt den Prozess des „An- und Entfreundens“ sehr ernst: 2008 blockte Facebook das Spiel PackRat, da es User dazu aufrief eine enorme Anzahl an Freunden zu sammeln. Anfang dieses Jahres wurde die Werbeaktion mit Burger King abgebrochen, da zu viele Freundschaften einem Gratis-Whopper geopfert wurden. Ebenso wenig erlaubt Facebook seinen Usern, mehr als 5000 Freunde zu haben.

Wort des Jahres 2008 war hypermiling.